Nach 1990 veränderten sich in Ostdeutschland Wirtschaft, Arbeitswelt und gesellschaftlicher Alltag in kurzer Zeit tiefgreifend. Betriebe verschwanden, Lebenswelten brachen weg – und Industriebetriebe, die es nicht in die Privatisierung schafften, wurden zur industriellen Vergangenheit. Vor diesem Hintergrund richtet der Vortrag den Blick auf die vielfältigen Initiativen, die sich in der Transformationszeit für den Erhalt des industriellen Erbes in Sachsen-Anhalt einsetzten. Er fragt danach, welche Rolle Industriekultur in den 1990er Jahren für das historische Selbstverständnis des Landes spielte, wie es gelang, trotz aller Brüche auch Kontinuitäten zu wahren, und blickt auf die Implikationen für die Landesidentität der Gegenwart. Grundlage sind unter anderem Interviews, die 2024 und 2025 in einem Kooperationsprojekt des Instituts für Landesgeschichte am LDA Sachsen-Anhalt und der Netzwerkstelle Industriekultur Sachsen-Anhalt geführt wurden.
Hinweise zur Teilnahme:
Der Zugang erfolgt über den Seiteneingang an der Richard-Wagner-Straße auf Höhe der Straßenbahnhaltestelle "Landesmuseum für Vorgeschichte".
Der Zugang zum Hörsaal ist barrierefrei.
Der Eintritt ist frei.
Bitte beachten: Das Fotografieren während des Vortrags ist nicht erlaubt.
Termin:
24.06.2026 18:00 - 19:00
Veranstaltungsort:
Landesmuseums für Vorgeschichte Halle (Saale)
Hörsaal
Richard-Wagner-Straße 9
06114 Halle (Saale)
Sachsen-Anhalt
Deutschland
Zielgruppe:
jedermann
E-Mail-Adresse:
Relevanz:
international
Sachgebiete:
Geschichte / Archäologie
Arten:
Vortrag / Kolloquium / Vorlesung
Eintrag:
27.04.2026
Absender:
Georg Schafferer
Abteilung:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Veranstaltung ist kostenlos:
ja
Textsprache:
Deutsch
URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de//mobile/de/event81485
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