Ausgehend von ihren Poetikvorlesungen »Marmor, Quecksilber, Nebel« (Suhrkamp 2026) spricht Judith Schalansky mit Gabriele Dürbeck über die ›Kreislaufwirtschaft‹ zwischen Sekundär- und Primärliteratur und über die Rolle des Materials für die Herstellung eines literarischen Textes. Dabei geht es etwa um die Frage, wie Materie zum Material wird, wie natürliche Stoffe und Phänomene den kreativen Prozess anstoßen und in das kulturelle Gedächtnis eingearbeitet werden und welche Widerstände dabei zu überwinden sind.
Judith Schalansky ist Schriftstellerin, Herausgeberin und Buchgestalterin. Zu ihren bekanntesten Werken zählen der Atlas der abgelegenen Inseln (2009), der Bildungsroman Hals der Giraffe (Suhrkamp 2011) und das Verzeichnis einiger Verluste (Suhrkamp 2018). 2025 hatte sie die Frankfurter Poetikdozentur inne; aus den dort gehaltenen Vorträgen ging das Buch Marmor, Quecksilber, Nebel (Suhrkamp 2026) hervor. Seit 2013 gibt Judith Schalansky die Reihe Naturkunden bei Matthes & Seitz Berlin heraus.
Gabriele Dürbeck ist Professorin für Literatur- und Kulturwissenschaften an der Universität Vechta. Ihre Forschungsinteressen gelten u.a. dem naturkulturellen Gedächtnis im Anthropozän, den Rechten der Natur und Ökologiediskursen in der Gegenwartsliteratur.
Hinweise zur Teilnahme:
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht nötig.
Termin:
17.09.2026 ab 19:00
Veranstaltungsort:
Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Eberhard-Lämmert-Saal, Eingang Meierottostr. 8
10719 Berlin
Berlin
Deutschland
Zielgruppe:
Journalisten, jedermann
E-Mail-Adresse:
Relevanz:
überregional
Sachgebiete:
Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Philosophie / Ethik, Sprache / Literatur, Umwelt / Ökologie
Arten:
Vortrag / Kolloquium / Vorlesung
Eintrag:
21.08.2026
Absender:
Georgia Lummert
Abteilung:
Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin (ZfL)
Veranstaltung ist kostenlos:
ja
Textsprache:
Deutsch
URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de//mobile/de/event82030
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