Sehr geehrte Damen und Herren,
ich lade Sie herzlich zur Pressekonferenz an der Universität Mannheim ein, bei der die Ausstellung „Trash People – 30 Jahre um die Welt“ des Aktionskünstlers HA Schult vorgestellt wird.
Die Pressekonferenz findet am Mittwoch, dem 30. September 2026, um 11 Uhr im Senatssaal der Universität statt (O 028, Schloss Ostflügel).
Seit drei Jahrzehnten reisen HA Schults Trash People um den Globus. Aus Dosen, Elektroschrott und Konsumabfällen geschaffen, standen sie auf der Chinesischen Mauer, vor den Pyramiden von Gizeh, auf dem Roten Platz in Moskau, in Washington D.C., Paris, Rom und vielen weiteren Orten. Überall stellen sie dieselbe Frage: Wie gehen wir mit unserer Umwelt um? Die Frage ist aktueller denn je: Der Klimawandel schreitet weiter voran. Der Sommer 2026 forderte in Europa mehr als 30.000 Hitzetote; unzählige Waldbrände wurden in der EU verzeichnet.
Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Trash People präsentiert die Universität Mannheim eine Ausstellung, die Kunst und Wissenschaft miteinander in den Dialog bringt. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die Skulpturen selbst, sondern ihre bis heute hochaktuelle Botschaft über Ressourcenverbrauch, Kreislaufwirtschaft und die Verantwortung des Menschen für seinen Planeten.
HA Schult (*1939) zählt zu den international bedeutendsten deutschen Aktionskünstlern und gilt als einer der Pioniere ökologischer Kunst. Bereits seit den 1960er Jahren macht er Umweltzerstörung, Konsum und Ressourcenverschwendung zum Gegenstand seiner Arbeiten – lange bevor Nachhaltigkeit zu einem gesellschaftlichen Leitmotiv wurde. Er studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Karl Otto Götz gemeinsam mit Gerhard Richter und Sigmar Polke. 1972 und 1977 nahm er an der documenta teil. Seine Werke wurden weltweit gezeigt und befinden sich in bedeutenden Sammlungen, darunter dem Solomon R. Guggenheim Museum und dem Museum of Modern Art in New York, der Tate Gallery of Modern Art in London, dem Centre Pompidou in Paris sowie der Kunsthalle Mannheim. Mit den Trash People schuf HA Schult eines der bekanntesten Kunstprojekte der Gegenwart: Tausend lebensgroße Figuren aus Wegwerfmaterialien, die seit 1996 als Botschafter für Umweltbewusstsein und globale Verantwortung um die Welt reisen.
Für HA Schult ist Kunst kein Ornament, sondern ein Mittel gesellschaftlicher Erkenntnis. Während Wissenschaft Zusammenhänge erklärt, macht Kunst sie unmittelbar erfahrbar. Seine Arbeiten zeigen das ökologische Ungleichgewicht nicht als abstrakte Theorie, sondern als sichtbare Realität. Die Universität Mannheim wird damit zum Ort eines Dialogs zwischen Forschung, Kunst und Gesellschaft – über Nachhaltigkeit, Verantwortung und die Zukunft unseres Planeten. Die Ausstellung wurde von Dr. Benedikt Kastner kuratiert und unter an- derem durch Spenden der Freunde der Universität Mannheim und der Stiftung Universität Mannheim ermöglicht.
Bei der Pressekonferenz wird das Projekt vorgestellt von:
• Andreas Hilgenstock, Vorsitzender der Freunde der Universität Mannheim
• HA Schult, Künstler
• Dr. Benedikt Kastner, Kunstbeauftragter der Universität Mannheim
Ich freue mich auf Ihre Anmeldung bei Frau Katja Bauer unter: katja.bauer@uni-mannheim.de
Bitte informieren Sie uns, wenn Sie spezifische Interviewwünsche haben.
Den Campusplan und Hinweise zur Anfahrt finden Sie hier: https://www.uni-mannheim.de/universitaet/anfahrt-und-campusplan/
Mit freundlichen Grüßen
Linda Schädler
Leiterin Kommunikation
Universität Mannheim
Hinweise zur Teilnahme:
Bitte melden Sie sich per Mail an katja.bauer@uni-mannheim.de an.
Termin:
30.09.2026 11:00 - 12:00
Veranstaltungsort:
Universität Mannheim
Senatssaal (Schloss Ost, Erdgeschoss)
Mannheim
Baden-Württemberg
Deutschland
Zielgruppe:
Journalisten
E-Mail-Adresse:
Relevanz:
international
Sachgebiete:
Kunst / Design
Arten:
Pressetermine
Eintrag:
02.09.2026
Absender:
Linda Schädler
Abteilung:
Abteilung Kommunikation
Veranstaltung ist kostenlos:
ja
Textsprache:
Deutsch
URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de//mobile/de/event82092
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