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Pressemitteilung

"Alexander Wasiljewitsch Tschajanow - die Tragödie eines großen Agrarökonomen"
Dr. Klaus Reinsberg
 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa
14.08.2001 15:14
In der jüngsten Ausgabe der Schriftenreihe des IAMO "Studies on the Agriculture and Food Sector in CEE" erschienen im Wissenschaftsverlag Vauk Kiel im Band 12 unter diesem Titel die bisher in Deutschland weitgehend unbekannten Verhörprotokolle der OGPU aus den 30er Jahren sowie weitere Beiträge zu Leben und Lehre Tschajanows über die Bauernwirtschaften und die Genossenschaften in Russland.
Die auf die Landwirtschaft bezogenen Verhörprotokolle und Rechercheergebnisse zur Verfolgung der Mitglieder der "Werktätigen Bauernpartei" im Zentralen Schwarzerdegebiet 1930 - 1931 - einer Partei, die nie existierte - und weitere Texte stellte der Sohn des Wissenschaftlers, Wasilij Alexandrowitsch Tschajanow, zur Verfügung.
Den deutschen Lesern wird das tragische Schicksal Tschajanows vor Augen geführt, der ebenso wie weitere führende Agrarökonomen, unter dem Vorwand, Führer einer antisowjetischen Partei zu sein, verfolgt und umgebracht wurden.
Darüber hinaus liefern die Beiträge Erkenntnisse zu damaligen Auffassungen über bäuerlichen Betriebe in Russland, die es Wert sind, auch heute noch einmal gelesen zu werden. Nicht zuletzt belegen sie die Beziehungen zwischen den russischen und deutschen Agrarökonomen in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts.
Um den Brückenschlag zur Gegenwart zu finden, ist ein abschließender Beitrag des Herausgebers und Übersetzers dieses Bandes, Dr. Eberhard Schulze, der Situation der Familienbetriebe in Russland gewidmet.
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Weitere Informationen:
URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/de/news37983
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geschichte / Archäologie, Politik, Recht, Tier- / Agrar- / Forstwissenschaften
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