Bonn, den 02.01.2013
Im Jahr 2013 ist Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, Vorsitzende der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK). Sie folgt damit Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, die den Vorsitz im Jahre 2012 innehatte und im Jahre 2013 stellvertretende Vorsitzende ist. Die beiden Vorsitzenden sind von der GWK im November 2011 für zwei Jahre gewählt worden und wechseln sich nun nach einem Jahr im GWK-Vorsitz ab.
In der GWK wirken Bund und Länder im Bereich der gemeinsamen Wissenschafts- und Forschungsförderung zusammen. Gemeinsam fördern sie auf der Grundlage des Artikels 91b Abs. 1 Grundgesetz:
• Einrichtungen und Vorhaben der wissenschaftlichen Forschung außerhalb der Hochschulen,
• Vorhaben der Wissenschaft und Forschung an Hochschulen,
• Forschungsbauten an Hochschulen einschließlich Großgeräten.
Zentrale Themen im Jahr 2013 werden angesichts weiter steigender Studienanfängerzahlen Beratungen über die Ausgestaltung der Fortsetzung des Hochschulpaktes sowie Verhandlungen über ein gemeinsames Bund-Länderprogramm zur Verbesserung der Lehrerbildung sein. Im vergangenen Jahr setzte die GWK wichtige Akzente u.a. bei der Förderung von Frauen in der Wissenschaft. So wurde das erfolgreiche Professorinnenprogramm um weitere fünf Jahre verlängert.
Seit ihrer Gründung im Jahre 2008 haben Bund und Länder in der GWK erfolgreich für die Wissenschaft und Forschung in Deutschland zusammengewirkt: Das jährliche Gesamtvolumen der gemeinsamen Forschungsförderung von Bund und Ländern beträgt zwischenzeitlich ca. 8 Milliarden Euro und hat damit einen neuen Höchststand erreicht.
Neben der institutionellen Förderung von Forschungs- und Forschungsförderorganisationen bilden die sogenannten „drei Pakte“ (Hochschulpakt, Exzellenzinitiative, Pakt für Forschung und Innovation) den Kern der gemeinsamen Aktivitäten. Mit dem „Qualitätspakt Lehre“ wurde 2011 ein weiterer neuer Themenschwerpunkt gesetzt.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Gesellschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik, Recht, Wirtschaft
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch
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