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30.11.2017 17:30

Minister Thümler verleiht Wissenschaftspreis Niedersachsen 2017

Petra Wundenberg Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

    Acht Persönlichkeiten aus niedersächsischen Hochschulen ausgezeichnet

    Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, hat am Abend (Donnerstag, 30. November 2017) in Hannover acht Persönlichkeiten aus niedersächsischen Hochschulen mit dem Wissenschaftspreis Niedersachsen 2017 ausgezeichnet.

    „Wir ehren mit dem Wissenschaftspreis Niedersachsen herausragende Persönlichkeiten, die nicht nur durch hervorragende Leistungen in Forschung, Lehre oder Studium, sondern auch durch ihr Engagement für ihr Fach und ihre Hochschule überzeugt haben. Die Auswahl der diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger spiegelt die Qualität des Hochschulstandortes Niedersachsen wider“, sagte Thümler.

    Der Preis wurde in folgenden Kategorien verliehen:
    1. Wissenschaftler/Wissenschaftlerin einer Universität
    2. Wissenschaftler/Wissenschaftlerin einer Fachhochschule
    3. Nachwuchswissenschaftler/-wissenschaftlerin
    4. Studierende

    Den mit 25.000 Euro dotierten Preis als herausragender Wissenschaftler einer niedersächsischen Universität erhält Prof. Dr. Tobias Moser. Er ist Professor für Auditorische Neurowissenschaften an der Stiftung Universität Göttingen - Universitätsmedizin Göttingen. Seine Forschungsarbeiten haben entscheidend zum Verständnis der grundlegenden Mechanismen des Hörens und der Schwerhörigkeit beigetragen. Er hat ein neues, aktives und neurobiologisch wie medizinisch gleichermaßen bedeutsames Forschungsfeld begründet.

    Als herausragende Wissenschaftlerin einer Fachhochschule ist Claudia Gallert ausgezeichnet worden, die Professorin für Mikrobiologie-Biotechnologie an der Hochschule Emden/Leer ist. Auch dieser Preis ist mit 25.000 Euro dotiert. Sie hat zwei Forschungsschwerpunkte: zum einen die Aufklärung mikrobieller Stoffwechselprozesse in technischen Systemen wie Biogasanlagen, zum anderen der Bereich der Antibiotikaresistenzforschung mit Maßnahmen zur Eindämmung der Antibiotikanutzung und zur Bekämpfung von antibiotikaresistenten Bakterien, zum Beispiel beim Ausbau von Kläranlagen.

    Der Preis für Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler, dotiert mit 20.000 Euro, geht an Dr. Marion Silies von der Stiftung Universität Göttingen - Universitätsmedizin Göttingen. Dr. Silies hat vor drei Jahren im Rahmen des Emmy-Noether-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft eine Nachwuchsgruppe eingeworben und ist seit 2015 Gruppenleiterin am European Neuroscience Institute der Universitätsmedizin Göttingen. Ihre Forschung beschäftigt sich mit der Funktionsweise neuronaler Schaltkreise und den neuronalen Grundlagen des Sehens.

    Für ihre fachlichen Leistungen und ihr gesellschaftliches Engagement werden geehrt:
    Laura Brinkmann (Hochschule Hannover)
    Alexander Höreth (Universität Osnabrück)
    Lucy Icking (Leibniz Universität Hannover)
    Roman Kirk (Stiftung Universität Göttingen)
    Tom Schmidt (Leuphana Universität Lüneburg)
    Die Studierenden erhalten jeweils ein Preisgeld von 2.500 Euro.

    Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden von den niedersächsischen Hochschulen vorgeschlagen. Die Auswahl übernahm die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen. Der mit insgesamt 82.500 Euro dotierte Preis wurde zum elften Mal vergeben.


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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