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24.05.2023 11:14

"Roter Fuji": Bayerische Staatsbibliothek erwirbt ein weiteres Hauptwerk des japanischen Künstlers Katsushika Hokusai

Peter Schnitzlein Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bayerische Staatsbibliothek

    Der Bayerischen Staatsbibliothek ist es erneut gelungen, ihre japanische Sammlung um ein hervorragendes Werk von Katsushika Hokusai (1760–1849) zu erweitern. Es handelt sich um den berühmten Farbholzschnitt „Südwind und klares Wetter“, besser bekannt als „Roter Fuji“.

    Der Holzschnitt gilt als eines der ikonischen Werke Hokusais und seine wohl eindringlichste Darstellung des Fuji. Es zeigt den als heilig verehrten, höchsten Berg Japans bei Sonnenaufgang und klarem Wetter. Die Komposition besticht durch ihre Einfachheit und kraftvolle Farbigkeit. Die Farben des Berges und das von weißen Wolkenstreifen durchzogene Blau des Himmels sind von enormer Intensität.

    Der „Rote Fuji“ stammt wie die „Große Welle vor Kanagawa“ und das im vergangenen Jahr erworbene „Gewitter am Fuße des Fuji“ aus Hokusais berühmter Serie „36 Ansichten des Berges Fuji“. Während man in der westlichen Welt vor allem die „Große Welle“ mit dem Namen Hokusai verbindet, gilt in Japan selbst der „Rote Fuji“ als überragendes Werk des Künstlers.

    Im Institut für Bestandserhaltung und Restaurierung der Bayerischen Staatsbibliothek durchgeführte kunsttechnologische Untersuchungen haben bestätigt, dass es sich bei dem neu erworbenen Farbholzschnitt um einen frühen, sehr gut erhaltenen Abzug von den 1830/31 geschnittenen Originaldruckplatten handelt.

    Kunstminister Markus Blume betont: „Die Bayerische Staatsbibliothek führt uns auf Entdeckungsreise: Ihre ohnehin schon einzigartigen Sammlungen haben nun ein weiteres Juwel zu bieten: Der ‚Rote Fuji‘ von Katsushika Hokusai ist eindrückliches Zeugnis ostasiatischer Kunst des 19. Jahrhunderts und eines der bedeutendsten japanischen Kunstwerke überhaupt. Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, diesen hochkarätigen Druck zu erwerben.“

    Die japanische Sammlung der Bayerischen Staatsbibliothek umfasst rund 90.000 gedruckte Bände, 100 Handschriften und 900 Einblattdrucke. Sie zeichnet sich durch herausragende Einzelstücke aus und enthält eine Vielzahl von seltenen und mit Farbholzschnitten reich illustrierten Werken.

    Bildmaterial
    Das Bildmaterial wird im Zusammenhang mit einer Berichterstattung über die Neuerwerbung oder die Ostasiensammlung der Bayerischen Staatsbibliothek kostenfrei zur Verfügung gestellt.

    Fotonachweis: „Bayerische Staatsbibliothek“

    Über die Bayerische Staatsbibliothek
    Die Bayerische Staatsbibliothek, gegründet 1558 durch Herzog Albrecht V., ist mit rund 37,2 Millionen Medieneinheiten die größte wissenschaftliche Universalbibliothek Deutschlands und eine der international bedeutendsten Gedächtnisinstitutionen. Mit über 3,3 Millionen digitalisierten Werken verfügt die Bayerische Staatsbibliothek über den größten digitalen Datenbestand aller deutschen Bibliotheken. Die Bibliothek bietet vielfältige Dienste im Bereich innovativer digitaler Nutzungsszenarien an. Sie agiert zudem als technischer und redaktioneller Betreiber des Landeskulturportals bavarikon, des Literaturportals Bayern und der Verkündungsplattform des Freistaats.

    Ansprechpartner:

    Dr. Klaus Ceynowa
    Generaldirektor
    Bayerische Staatsbibliothek
    Ludwigstr. 16, 80539 München
    Telefon: +49 89 28638-2201
    ceynowa@bsb-muenchen.de

    Ulrike Rehusch
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Telefon: +49 89 28638-2057
    presse@bsb-muenchen.de


    Weitere Informationen:

    https://syncandshare.lrz.de/getlink/fi8Q8bTDzAvGCf7bLNGF6c/ Pressebilder zur Neuerwerbung „Roter Fuji“ (BSB Res/4 L.jap. K 405)
    https://www.bsb-muenchen.de/sammlungen/asien/sprachen/japanisch/ Über die japanische Sammlungen der Bayerischen Staatsbibliothek


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Geschichte / Archäologie, Kunst / Design
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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