idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instance:
Share on: 
04/15/2014 15:32

Brückenbauer zwischen Wissenschaft und Bildungspraxis

Jörg Portius Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Ulm

    Symposium „Forschung für die Praxis und mit der Praxis“
    des ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen
    am Montag, 28 April, ab 9:00 Uhr
    Journalisten sind herzlich eingeladen

    Unter dem Motto „Forschung für die Praxis und mit der Praxis“ steht am Mittwoch, 28. April, ab 9:00 Uhr ein Symposium des ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen. Anlass ist das zehnjährige Jubiläum des Instituts, das sich insbesondere den Wissenstransfer zur Aufgabe gemacht hat. „Wie kann es uns gelingen, Erkenntnisse der Neurowissenschaften in die Bildungspraxis zu übertragen? Diese Frage stand schon vor einem Jahrzehnt im Zentrum unserer Überlegungen und hat bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren“, sagt Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und Gründer sowie Leiter des ZNL, das sich als Brückenbauer zwischen der Welt der Wissenschaft und der Welt der Bildungspraxis versteht. „Journalisten sind herzlich eingeladen. Wir möchten mit unserem Jubiläums-Symposium ein Forum bieten, auf dem gemeinsam mit Entscheidungsträgern und Experten aus Wissenschaft und Praxis die Themen und zukünftigen Ausrichtungen einer anwendungsorientierten Bildungsforschung erörtert werden“, so Professor Spitzer, der auf dem Symposium zum Thema „Mentale Stärke“ referieren wird.

    Nicht nur Kindergärten und Schulen profitieren von der Arbeit des Instituts, auch Aus- und Weiterbildungseinrichtungen ganz allgemein und Unternehmen erkennen zunehmend die Bedeutung „positiver Gelingensbedingungen“ im Bereich Lernen. Sie bilden ganz wesentliche Voraussetzungen, damit Lernprozesse erfolgreich ablaufen können.

    „Wie gelingt Lernen?“
    „Insbesondere Menschen in pädagogischen Berufen haben ein großes Interesse an praxisrelevanten Ergebnissen aus dem Bereich der Gehirnforschung, der Psychologie und der Pädagogik sowie deren Umsetzungsmöglichkeiten“, unterstreicht Petra Evanschitzky, zuständig für Projekte und Finanzen am ZNL. „Lernen erfolgt nicht immer gleich gut, gleich schnell und gleich nachhaltig. In unseren Forschungsprojekten untersuchen wir die Faktoren, die zum Gelingen oder auch Nicht-Gelingen beitragen und transferieren diese Erkenntnisse gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern in die Praxis.“

    Gäste aus Politik und Wissenschaft
    Zehn Jahre ZNL sind ein guter Grund für ein Symposium mit hochrangigen Gästen aus der Politik und angesehenen Wissenschaftlern aus dem Bereich der Bildungsforschung und Bildungspraxis: Andreas Stoch (SPD), Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Annette Schavan (CDU), MdB, und Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner (SPD) halten im Rahmen des Festaktes Grußworte. Bruno della Chiesa, Frau Prof. Dr. Diemut Kucharz und Andreas Müller beleuchten in ihren Fachvorträgen verschiedene Aspekte der anwendungsorientierten Bildungsforschung (Näheres siehe beigefügtes Programm).

    Gehirnforschung statt Ideologie
    „Wir freuen uns sehr, dass wir so renommierte Gäste in Ulm begrüßen können. Sie werden dem Auditorium sicherlich wichtige Denk- und Diskussionsanstöße geben, zumal im Hinblick auf die Gestaltung von Lernprozessen zurzeit vieles im Fluss ist und manche dieser Flüsse, so hat man den Eindruck, bergauf fließen oder zumindest fließen sollen“, sagt Professor Spitzer. Dr. Katrin Hille, geschäftsführende Gesamtleitung des ZNL, ergänzt: „Bildungsverantwortliche im deutschsprachigen Bereich initiieren zurzeit große Veränderungen. Stichworte sind hier Bildungshäuser, Gemeinschafts- und Sekundarschulen. Im ZNL unterstützen wir Menschen und Systeme bei diesen Veränderungen. Wir helfen, Lernprozesse zu verstehen.“

    Weitere Informationen
    Liebe Medienvertreter,
    aus organisatorischen Gründen ist das Symposium am 28. April örtlich zweigeteilt. Der offizielle Festakt findet von 9:00 bis ca. 12:00 Uhr im Haus der Begegnung (Grüner Hof 7, 89073 Ulm) statt. Die Fachforen hingegen finden ab 14:00 Uhr im ZNL selbst statt (Beim Alten Fritz 2, 89075 Ulm). Wir möchten Sie bitten, das bei Ihren Planungen zu berücksichtigen. Gerne vermitteln wir Ihnen im Vorfeld und/oder am Veranstaltungstag Gesprächspartner. Bitte nehmen Sie im Sinne einer möglichst reibungslosen Organisation frühzeitig Kontakt zu uns auf. Ansprechpartner ist Jörg Portius, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Universitätsklinikum Ulm. Die Rufnummer lautet 0731 500-43043. Vielen Dank.

    Im Anhang finden Sie das Programm des Symposiums.

    Auf den Punkt
    Die Wissenschaftler am ZNL sind davon überzeugt, dass die moderne Gehirnforschung – man spricht auch von kognitiver Neurowissenschaft bzw. „Systems Neuroscience“ – wesentlich zum Verständnis von Lehr- und Lernprozessen beitragen kann. Seit seiner Gründung im April 2004 wird am ZNL versucht, bildungsrelevante Erkenntnisse der Neurowissenschaften in die Praxis zu übertragen. Das interdisziplinär arbeitende Team aus Psychologen, Pädagogen und Wissenschaftlern weiterer Fachrichtungen betreibt dazu Grundlagenforschung, führt Evaluationen durch und begleitet Bildungseinrichtungen bei der Weiterentwicklung ihrer pädagogischen Arbeit.
    Im Internet ist das ZNL hier zu finden: www.znl-ulm.de.


    More information:

    http://www.znl-ulm.de


    Images

    Das ZNL-Gebäude in Ulm.
    Das ZNL-Gebäude in Ulm.
    Foto: nn
    None


    Attachment
    attachment icon ZNL-Programm

    Criteria of this press release:
    Journalists, Scientists and scholars
    Medicine, Nutrition / healthcare / nursing, Psychology, Social studies, Teaching / education
    transregional, national
    Schools and science, Scientific conferences
    German


     

    Das ZNL-Gebäude in Ulm.


    For download

    x

    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).