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01/26/2015 09:54

Universität Vechta beteiligt an Wissensallianz „Kompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung“

Sabrina Daubenspeck Pressestelle
Universität Vechta

    EU-weites Projekt im Rahmen von „Erasmus+“ – Vechta eine von drei deutschen Hochschulen

    Wie kann unsere Wirtschaft nachhaltig gestaltet werden? Was können Einzelne dafür tun und welche Kompetenzen brauchen sie dafür? Und wie können Universitäten ihre Studierenden darauf vorbereiten? Mit diesen Fragen befasst sich ein neues EU-Projekt, an dem die Universität Vechta beteiligt ist: „Kompetenzen für eine nachhaltige sozio-ökonomische Entwicklung“ (Competencies for A sustainable Socio Economic development – CASE) ist der Titel des Projekts im Rahmen der „Wissensallianzen" von Erasmus+, dem Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. Aus 230 für den Bereich „Wissensallianzen" eingereichten Anträgen wurden lediglich neun ausgewählt. Die Universität Vechta ist eine von nur drei deutschen Hochschulen, die im Rahmen des Programms gefördert werden. Das Projekt CASE wird für drei Jahre (2015-2017) mit einer Summe von rund 900.000 Euro von der EU gefördert.

    Die Vizepräsidentin für Lehre und Studium, Dr. Marion Rieken, zeigte sich überaus erfreut über den Erfolg der Bewerbung: „Die Bewilligung des Projekts als Wissensallianz stärkt den Studienbereich „Nachhaltigkeit“ der Universität. Außerdem zeigt sich darin die Kompetenz unserer WissenschaftlerInnen im Bereich Lehr-Lern-Forschung und Hochschuldidaktik.“

    Insgesamt sind zehn Partner aus fünf Ländern an der CASE-Wissensallianz beteiligt; die Leitung übernimmt die Wirtschaftsuniversität Wien. Weitere Partner sind die Freie Universität Bozen (Italien), die Masaryk Universität Brno (Tschechien), die Universität Göteborg (Schweden), die Universität für Bodenkultur (Österreich) sowie die Wiener Stadtwerke (Österreich), die Terra Institute GmbH (Italien), das Environment Center Kapraluv (Tschechien) und das Ekocenter Göteborg (Schweden). Assoziierte Partner des Projekts sind neben der Ulrich Walter GmbH aus Diepholz auch weitere Universitäten u.a. aus Australien, den Niederlanden und den USA.

    Ziel des Projekts ist die Förderung von Kompetenzen, die für eine nachhaltige sozio-ökonomische Entwicklung relevant sind. Dazu zählen z.B. vorausschauendes Denken und strategisches Handeln. Das Projekt soll dafür die Grundlagen für ein neues europäisches Masterprogramm „Joint Master Programme of Sustainability Driven Entrepreneurship, Policies and Innovation“ schaffen. Für den Studiengang sollen Module entwickelt und in regionalen Pilot-Vorhaben getestet werden. Darin sollen die Studierenden – im Sinne von Service Learning – die Möglichkeit erhalten, Projekte für regionale Unternehmen durchzuführen. Die entwickelten Module und Materialien sollen über eine Wissensplattform zugänglich gemacht werden, so dass auch andere Universitäten davon profitieren können.

    An der Universität Vechta wird das Projekt von Prof. Dr. Marco Rieckmann (Hochschuldidaktik, Schwerpunkt Schlüsselkompetenzen) geleitet. Außerdem werden Dr. Christoph Schank (Wirtschaft und Ethik: Social Business) sowie Detlev Lindau-Bank und Lukas Scherak (Regional Centre of Expertise – Oldenburger Münsterland e.V.) an dem Projekt beteiligt sein.


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    Freuen sich über den internationalen Erfolg (v.l.): Detlev Lindau-Bank, Dr. Christoph Schank, Vizepräsidentin Dr. Marion Rieken, Prof. Dr. Marco Rieckmann und Lukas Scherak.
    Freuen sich über den internationalen Erfolg (v.l.): Detlev Lindau-Bank, Dr. Christoph Schank, Vizepr ...
    Universität Vechta
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    Criteria of this press release:
    Business and commerce, Journalists, Scientists and scholars, Students, Teachers and pupils
    Economics / business administration, Environment / ecology, Social studies, Teaching / education
    transregional, national
    Research projects, Studies and teaching
    German


     

    Freuen sich über den internationalen Erfolg (v.l.): Detlev Lindau-Bank, Dr. Christoph Schank, Vizepräsidentin Dr. Marion Rieken, Prof. Dr. Marco Rieckmann und Lukas Scherak.


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