Mobilitätswende für den Klimaschutz: Batterie oder Brennstoffzelle – oder doch Diesel?

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04.12.2019 - 04.12.2019 | Frankfurt am Main

Mobilitätswende für den Klimaschutz: Batterie oder Brennstoffzelle – oder doch Diesel?

Auf fossile Kraftstoffe verzichten und gleichzeitig mobil bleiben – wie diese Herausforderung technisch gelöst werden kann, diskutieren Experten aus Industrie und Wissenschaft. Wasserstoff und Brennstoffzelle, Batterien oder synthetischen Kraftstoffe, wie ist der aktuelle Stand der Technologien und welche Potenziale bergen sie. Informieren Sie sich und diskutieren Sie mit kompetenten Fachleuten über die Mobilität von morgen.

Mobilität ist in unserer modernen Gesellschaft unverzichtbar – aber heute auch heiß umstritten. Unter dem Druck der Pariser Klimaschutzziele werden Lösungen gesucht, die globalen CO2-Emissionen des Verkehrssektors drastisch zu senken. Am Ende soll der komplette Verzicht auf fossile Kraftstoffe ab dem Jahr 2050 stehen. Diese Ziele können nur mit einer grundlegenden Mobilitätswende erreicht werden. Doch der Weg zu sauberer und nachhaltiger Mobilität ist umstritten und Gegenstand teils emotionsgeladener Debatten.

Während derzeit die Politik und Teile der Automobilindustrie die batteriebetriebenen Fahrzeuge (BEV) favorisieren, sehen andere die Zukunft in Brennstoffzellen-Fahrzeugen (FCEV), die mit Wasserstoff betrieben werden. Eine weitere Option ist der klassische Verbrennungsmotor, der klimafreundlich hergestellte synthetische Kraftstoffe nutzt (E-Fuels). Alle diese technologischen Lösungen haben Vor- und Nachteile: Der hohen Effizienz des reinen Batteriebetriebs stehen das Reichweitenproblem, die Rohstoffgewinnung für die Batterien und lange Ladezeiten gegenüber. Das Brennstoffzellenfahrzeug punktet mit hoher Reichweite, schneller Betankung und lokaler Emissionsfreiheit, aber es braucht eine Wasserstoff-Infrastruktur und ist – zumindest derzeit – (zu) teuer.

Ein anderer Weg zur Nutzung von Wasserstoff führt über E-Fuels: Das sind synthetische Kraftstoffe, die aus CO2 und Elektrolysewasserstoff hergestellt werden. Ihre Gesamteffizienz ist zwar geringer als eine direkte Nutzung von Wasserstoff oder grünem Strom, aber die bestehende Fahrzeugflotte und die vorhandene Infrastruktur kann weiter genutzt werden.

Die eine perfekte, kostengünstige und alles erfassende Lösung für nachhaltige Mobilität ist nicht in Sicht. Wie lassen sich die vorhandenen und neuen Technologien so kombinieren, dass sich daraus ein vollständiges und umsetzbares Bild der Mobilitätswende ergibt? Dieser Antwort wollen wir mit dem Sonderkolloquium ein Stück näher kommen.

Die Arbeitsausschüsse „Chemie, Luftqualität und Klima“ sowie „Feinstäube“ von DECHEMA, VGI-GVC, GDCh, DBG und VDI/KRdL haben diese Veranstaltung vorbereitet.

Hinweise zur Teilnahme:

Termin:

04.12.2019

Veranstaltungsort:

DECHEMA-Haus
Theodor-Heuss-Allee 25
60486 Frankfurt am Main
Hessen
Deutschland

Zielgruppe:

Journalisten, Wissenschaftler

E-Mail-Adresse:

Relevanz:

überregional

Sachgebiete:

Chemie, Energie, Umwelt / Ökologie, Verkehr / Transport, Werkstoffwissenschaften

Arten:

Vortrag / Kolloquium / Vorlesung

Eintrag:

02.09.2019

Absender:

Dr. Christine Dillmann

Abteilung:

Öffentlichkeitsarbeit

Veranstaltung ist kostenlos:

ja

Textsprache:

Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event64518


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