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10.07.2013 11:50

KDA fordert mehr Unterstützung für ältere Menschen mit Suchterkrankungen

Simone Helck Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit
Kuratorium Deutsche Altershilfe - Wilhelmine Lübke Stiftung e. V.

    Aufgrund der demografischen Entwicklung wird es in Deutschland künftig mehr Menschen im fortgeschrittenen Alter mit Suchterkrankungen geben. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtgefahren geht davon aus, dass bis zu 400.000 über 60-Jährige von Alkoholabhängigkeit betroffenen sind und etwa 1,7 bis 2,8 Millionen Menschen über 60 einen problematischen Medikamentenkonsum aufweisen. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) fordert in der aktuellen Ausgabe seines Fachmagazins ProAlter, Betroffene in Zukunft besser zu unterstützen.

    Köln, 10. Juli 2013. Aufgrund der demografischen Entwicklung wird es in Deutschland künftig mehr Menschen im fortgeschrittenen Alter mit Suchterkrankungen geben. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtgefahren geht davon aus, dass bis zu 400.000 über 60-Jährige von Alkoholabhängigkeit betroffenen sind und etwa 1,7 bis 2,8 Millionen Menschen über 60 einen problematischen Medikamentenkonsum aufweisen.

    Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) fordert in der aktuellen Ausgabe seines Fachmagazins ProAlter, Betroffene in Zukunft besser zu unterstützen. „Wenn es gelingen soll, die Altenhilfe und die Suchthilfe zu sensibilisieren und die Sensibilität der Gesellschaft im Hinblick auf die Folgen des Alkoholmissbrauchs und der Abhängigkeit von Medikamenten zu verbessern, müssen alle Akteure des Gesundheitswesens an einen Tisch. Wir brauchen neue Kooperationen aller Akteure des Gesundheitswesens und eine niedrigschwellige Beratung“, fordert Dr. h.c. Jürgen Gohde, Vorsitzender des KDA.

    Die Situation der Betroffenen ist deshalb problematisch, da auch moderater Alkoholkonsum in Kombination mit der Einnahme von Medikamenten wie Beruhigungs- und Schmerzmitteln eine besonders gefährliche Wechselwirkung entfalten können. „Dies führt zum Teil zu Zuständen von Verwirrtheit und kann unter Umständen mit einer Demenz verwechselt werden,“ erklärt die KDA-Expertin Christine Sowinski.

    In der ProAlter-Ausgabe 4/2013 finden Fachleute und Betroffene praktische Tipps dazu, wie Betroffene, Angehörige und Begleiter eine Suchtproblematik erkennen und Wege aus der Abhängigkeit finden können. Weitere Informationen zur ProAlter-Ausgabe 4/2013 finden Sie auch unter www.kda.de/proalter.html.

    Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA)
    Das KDA entwickelt seit mehr als 50 Jahren im Dialog mit seinen Partnern Lösungskonzepte und Modelle für die Arbeit mit älteren Menschen und hilft, diese in der Praxis umzusetzen. Es trägt durch seine Projekte, Beratung, Fortbildungen, Tagungen und Veröffentlichungen wesentlich dazu bei, die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern. Dabei versteht sich das KDA als Wegbereiter für eine moderne Altenhilfe und Altenarbeit.

    ProAlter, das unabhängige Fachmagazin des KDA, bietet allen, die sich beruflich, ehrenamtlich oder privat mit Fragen des Älterwerdens beschäftigen, wertvolle Anregungen und Impulse für ihre Arbeit. Ein Abonnement kostet 30,90 Euro, ein Einzelheft 6,80 Euro.

    Ansprechpartnerin
    Simone Helck, E-Mail: presse@kda.de; Telefon: +49 221 931847-10


    Weitere Informationen:

    http://www.kda.de/proalter.html


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Ernährung / Gesundheit / Pflege
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


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