idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
04.12.2018 13:30

Stabile lokale Stromnetze durch Photovoltaik

Rüdiger Mack Marketingkommunikation
FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur GmbH

    Künftig müssen auch Photovoltaikanlagen stärker zur Stabilität im Stromnetz beitragen und Netzdienstleistungen übernehmen. Das betrifft beispielsweise den schnellen Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage. Bislang waren derartige Dienstleistungen überwiegend die Aufgabe der konventionellen Kraftwerke. Das neue BINE-Projektinfo „Photovoltaik wird netzdienlich“ (13/2018) stellt ein Konzept zur Optimierung eines PV-Hybridkraftwerks mit integriertem Batteriespeicher und einer speziellen Steuerung vor.

    Das Konzept eignet sich, um die Einspeisung von großen Photovoltaikanlagen in das deutsche Netz technisch zu verbessern und um in netzfernen Gebieten oder bei schwachen Netzen eine zuverlässige Stromversorgung zu gewährleisten.

    Hybridkraftwerk mit spezieller Steuerung ermöglicht Netzdienstleistungen

    Die Forscher hatten sich ambitionierte Ziel gesteckt: Das neu entwickelte Hybridkraftwerk sollte sowohl zuverlässig Leistung ins Netz einspeisen als auch verschiedene Systemdienstleistungen erbringen. Die Anlage soll konventionelle Kapazitäten komplett ersetzen und in netzfernen Gebieten, den Dieselanteil reduzieren. Dort kann sie zeitweise die komplette autonome Versorgung ganzer Regionen übernehmen. Dafür optimierten die Entwickler Technik und Steuerung der Photovoltaikanlage, erweiterten sie um einen Batteriespeicher, rüsteten den PV-Wechselrichter für den dualen Betrieb mit PV und Batterie um und integrierten ein fossil betriebenes Stromaggregat.

    In das Projekt flossen die Erfahrungen aus dem Betrieb zahlreicher kleinerer Hybridkraftwerke in verschiedenen Ländern ein. Diese sind derzeit auf externe Regelreserven angewiesen, die bisher von Dieselgeneratoren oder Wasserkraftwerken beigesteuert werden. Das Forschungsvorhaben hat der PV-Projektentwickler Belectric gemeinsam mit wissenschaftlichen und industriellen Kooperationspartnern durchgeführt.

    Hinweis für Redaktionen

    Diesen Pressetext, eine PDF-Datei der Broschüre und eine druckfähige Grafik-Datei des Covers sowie weiteres Bildmaterial finden Sie unter

    http://www.bine.info/presse/pressemitteilungen/aktuell/pressemitteilung/stabile-...

    in unserem Pressebereich. Bitte senden Sie uns bei Verwendung ein Belegexemplar.

    BINE Informationsdienst ist ein Service von FIZ Karlsruhe und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

    FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die im öffentlichen Auftrag weltweit publizierte wissenschaftliche Information zugänglich macht und entsprechende Dienstleistungen zur Verfügung stellt. FIZ Karlsruhe
    hat die Aufgabe, den nationalen und internationalen Wissenstransfer und die Innovationsförderung zu unterstützen.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    BINE Informationsdienst
    Daniela Pizzini - Redaktionsassistenz
    Fax 0228/9 23 79-29
    E-Mail presse@bine.info
    Kaiserstraße 185-197
    53113 Bonn
    http://www.bine.info


    Originalpublikation:

    http://www.bine.info/publikationen/projektinfos/publikation/photovoltaik-wird-ne...


    Weitere Informationen:

    http://www.bine.info/presse/pressemitteilungen/aktuell/pressemitteilung/stabile-...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Elektrotechnik, Energie, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Forschungsergebnisse, Forschungsprojekte
    Deutsch


    Das neue BINE-Projektinfo „Photovoltaik wird netzdienlich“.


    Zum Download

    x

    Das Hybridkraftwerk kombiniert Photovoltaik, Wind- und Dieselgenerator.


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay