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06.05.2019 12:07

„Meilenstein für die Entwicklung der HAWs und FHs in Deutschland"

Dr. Antje Mohr Pressestelle
Hochschule Fulda

    Zur Einigung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) über die Wissenschaftspakte nimmt der Sprecher der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und Fachhochschulen in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und Vizepräsident der HRK, Prof. Dr. Karim Khakzar, wie folgt Stellung:

    „Die von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) am 3. Mai 2019 verabschiedete neue Bund-Länder-Vereinbarung „Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken“ ist ein Meilenstein für die Entwicklung der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWs) und Fachhochschulen (FHs) in Deutschland. Sie stellt entscheidende Weichen für die zukünftige Entwicklung des deutschen Hochschulsystems, aber insbesondere der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und Fachhochschulen. Der Zukunftsvertrag soll laut GWK „die Qualität von Studium und Lehre verbessern und bedarfsgerecht die Studienkapazitäten in Deutschland erhalten“.

    Die Verstetigung des Hochschulpaktes 2020 bietet den Hochschulen nun langfristige Planungssicherheit und honoriert damit auch die Kraftanstrengungen der HAWs und FHs in den letzten Jahren. Mit Hilfe der zusätzlichen HSP2020 Mittel von Bund und Ländern wurden seit 2005 circa 150.000 neue Studienplätze an deutschen Hochschulen eingerichtet, die Mehrheit davon – etwa zwei Drittel – an HAWs/FHs. Die Zahl der Studienplätze an HAWs/FHs hat sich seit 2005 näherungsweise verdoppelt und stieg sehr viel stärker als an Universitäten. Als Folge liegt der Anteil der Studienanfängerinnen und -anfänger an HAWs/FHs heute bei circa 40% aller Erstsemester.

    Der enorme Aufwuchs der Studienkapazitäten an HAWs und FHs war nur durch den Hochschulpakt 2020 möglich. Die zusätzlichen Mittel des HSP2020 machen mittlerweile circa 20 bis 30% der Grundhaushalte an unseren HAWs/FHs aus. Dies macht sehr deutlich, wie existentiell wichtig die Einigung zwischen Bund und Ländern für unsere HAWs und FHs ist. Sowohl die Laufzeit als auch Höhe der Förderung sowie die Steigerung ab 2024 stimmen mich sehr optimistisch, dass es uns gelingen kann, die neuen Studienplätze langfristig zu sichern und die Qualität unsere Lehre noch weiter zu steigern. Nun muss insbesondere in den Ländern sichergestellt werden, dass die Mittel bei DEN Hochschulen ankommen, die in den letzten Jahren mit großem Einsatz in erheblichem Umfang neue Studienplätze aufgebaut haben.“


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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