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21.05.2019 11:24

1.000. Uniklinikums-Baby des Jahres heißt Konstantin

Holger Ostermeyer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden

    Vier Tage früher als 2018 ist in diesem Jahr das 1.000. Baby am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden zur Welt gekommen. Konstantin erblickte am 17. Mai, um 8.24 Uhr, nach einem Kaiserschnitt das Licht der Welt. Damit bleibt die Zahl der Geburten am Uniklinikum auf konstant hohem Niveau. 955 Geburten fanden in diesem Jahr bereits am Uniklinikum statt. Dabei wurden 509 Mädchen und 491 Jungen geboren – darunter sind 45 Zwillingspärchen. Konstantins erste Stunden waren recht turbulent. Der kleine Junge hat kurz nach der Geburt nicht stabil geatmet und musste kurzzeitig auf der Intensivstation medizinisch betreut werden.

    Eine Situation, auf die das Team aus Ärzten, Hebammen und Pflegern bestens vorbereitet ist. Jetzt werden Konstantin und seine Mama Mandy Müller auf der interdisziplinären perinatologischen Station betreut, auf der sich die Kliniken für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie für Kinder- und Jugendmedizin gemeinsam um zu früh oder krank geborene Kinder und deren ebenfalls behandlungsbedürftige Mütter kümmern. Bis zur Entlassung am heutigen Dienstag (21. Mai) konnten der kleine Konstantin und seine Mama hier die ersten gemeinsamen Tage ganz nah beieinander verbringen.

    Konstantin ist das 1.000. Kind, dass in diesem Jahr am Dresdner Uniklinikum geboren wurde. Der Junge kam am 17. Mai 2019, 8.24 Uhr, mit einem Gewicht von 3.300 Gramm und einer Körpergröße von 49 Zentimetern zur Welt. „Wie schon in den vergangenen Jahren bewegen sich die Geburtenzahlen auf unverändert hohem Niveau“, sagt Prof. Pauline Wimberger, Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Anders als im Vorjahr haben bisher die Mädchen die Nase vorn: 509 Mädchen und 491 Jungen erblickten am Uniklinikum 2019 das Licht der Welt. 45 Zwillingsgeburten wurden bis Mitte Mai registriert.
    Gerade bei den Mehrlingsgeburten, aber auch bei Kaiserschnittgeburten, wie es bei Jubiläumsbaby Konstantin der Fall war, kann es zu Komplikationen kommen. Konstantin hatte nach der Geburt kurzzeitige Anpassungsstörungen und musste für kurze Zeit auf der Intensivstation betreut werden. Das ist kein Einzelfall: Insgesamt 20 Prozent aller Neugeborenen – also jedes fünfte Kind – muss nach der Geburt über die normale Überwachung hinaus medizinisch betreut werden. Zehn Prozent aller Kinder in Deutschland kommen zu früh, also vor der 37. Schwangerschaftswoche, auf die Welt. 2018 waren dies am Uniklinikum 542 Kinder. Ein Prozent der Schwangerschaften endet sogar bereits vor der 32. Woche – Mediziner sprechen dann von extrem zu früh Geborenen. Diese Kinder wiegen häufig weniger als 1.500 Gramm und benötigen eine besondere medizinische Versorgung. Allein am Universitätsklinikum kamen 2018 insgesamt 160 dieser Babys zur Welt.
    „Für größtmögliche Sicherheit während Schwangerschaft und Geburt steht den Eltern ein erfahrenes Team zur Seite. Neben den Hebammen, Krankenschwestern und Fachärzten unserer Klinik können wir schnell Spezialisten aller weiteren notwendigen Fachgebiete hinzuziehen, um Mutter und Kind gemeinsam optimal zu versorgen“, sagt Prof. Pauline Wimberger. So ist das Dresdner Universitätsklinikum nicht nur eins von vier sächsischen Level-1-Zentren mit entsprechender Ausrüstung und Expertise zur Versorgung der Frühchen. Die anderen drei Zentren finden sich in Leipzig und Chemnitz. Am Uniklinikum steht auch eine interdisziplinäre perinatologische Station zur Verfügung, auf der die zu früh oder krank geborenen Kinder und deren ebenfalls behandlungsbedürftige Mütter gemeinsam medizinisch betreut werden. „Eine am ersten Lebenstag beginnende enge Beziehung zwischen den Babys und ihren Müttern ist sehr wichtig. Auf dieser Station können sie diese wertvolle Erfahrung genießen und sind gleichzeitig bestens medizinisch betreut“, Prof. Pauline Wimberger. Auf der Station können zehn Kinder und acht Mütter zusammen durch Frauen- und Kinderärzte, spezialisiertes Pflegepersonal sowie Hebammen versorgt werden. „Diese Station veranschaulicht ganz konkret die Rolle der universitären Spitzenmedizin in Deutschland: Das Uniklinikum ist zentraler Anlaufpunkt für eine fachübergreifende Versorgung. Gleichzeitig initiieren wir innovative Formen stationärer Versorgung, die nach einer wissenschaftlichen Überprüfung auch in anderen Krankenhäusern etabliert werden“, sagt Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Dresdner Universitätsklinikums.
    Jubiläumsbaby Konstantin und seine Mama haben sich nach der Geburt gut erholt. Am heutigen Dienstag (21. Mai) sollen beide entlassen werden. Sie freuen sich auf zu Hause: Dort warten schon die beiden Geschwisterchen auf das neue Familienmitglied: Richard, der 2009 geboren wurde, und Valentin, der 2017 zur Welt kam.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
    Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
    Direktorin: Prof. Dr. med. Pauline Wimberger
    Tel. 0351/ 4 58 34 20
    E-Mail: frauenklinik@uniklinikum-dresden.de


    Weitere Informationen:

    http://www.uniklinikum-dresden.de/gyn


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Biologie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


    Mandy Müller hält ihren Sohn Konstantin in den Armen. Es gratulieren Prof. Pauline Wimberger (l.), Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, und die leitende Hebamme Sandra Rings.


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    Mandy Müller aus Dresden hält ihren Sohn Konstantin in den Armen. Er ist das 1.000. Baby, das in diesem Jahr am Uniklinikum Dresden geboren wurde.


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