Gesellschaftliche Teilhabe im Kontext von „irregulärer“ Migration

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22.05.2019 12:53

Gesellschaftliche Teilhabe im Kontext von „irregulärer“ Migration

Thomas Richter Öffentlichkeitsarbeit
Georg-August-Universität Göttingen

    Prozesse der Inklusion und Teilhabe westafrikanischer und syrischer Migrantinnen und Migranten in Deutschland und Brasilien stehen im Fokus eines neuen Forschungsprojekts an der Universität Göttingen. Anhand der Lebensläufe von Migrantinnen und Migranten aus diesen Regionen, die schon einige Jahre in Deutschland und Brasilien leben, untersuchen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, welche Erfahrungen die Mitglieder dieser Gruppierungen in den jeweiligen Kontexten machen und wie sich Inklusionsprozesse im Ankunftsland vor dem Hintergrund unterschiedlicher Lebensläufe gestalten.

    „Wir interessieren uns in diesem Projekt in erster Linie für jene Migrierenden, die in den herrschenden gesellschaftlichen Diskursen meist als ‚irregulär‘ oder ‚ungeplant‘ etikettiert werden“, erläutert Projektleiterin Prof. Dr. Gabriele Rosenthal vom Methodenzentrum Sozialwissenschaften der Universität Göttingen. „Dabei verfolgen wir die Frage, welche gesellschaftlichen und lebensgeschichtlichen Konstellationen biografische Verläufe bedingen, die den Migrantinnen und Migranten eine Etablierung und gesellschaftliche Teilhabe erleichtern oder erschweren.“ Darüber hinaus untersuchen die Forscherinnen und Forscher, inwiefern sich die Prozesse von Inklusion und Partizipation in Brasilien und Deutschland unterscheiden.

    Kooperationspartner der Universität Göttingen im Projekt „Biographische Verläufe von Migrierenden aus Syrien und Westafrika in Brasilien und Deutschland – Prozesse der Inklusion und Partizipation im Kontext sogenannter irregulärer Migration“ ist Prof. Dr. Hermílio Santos vom Fachbereich Sozialwissenschaften der Päpstlichen Katholischen Universität von Rio Grande do Sul in Porto Alegre, Brasilien. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Projekt in den kommenden drei Jahren mit insgesamt rund 580.000 Euro.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Gabriele Rosenthal
    Georg-August-Universität Göttingen
    Sozialwissenschaftliche Fakultät
    Methodenzentrum Sozialwissenschaften
    Goßlerstraße 19, 37073 Göttingen
    Telefon (0551) 39-21510
    E-Mail: g.rosenthal@gmx.de
    Internet: http://www.uni-goettingen.de/de/587632.html


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Gesellschaft
    überregional
    Forschungsprojekte, Kooperationen
    Deutsch


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