Senatsempfehlung – Leibniz-Institut soll weitere sieben Jahre gefördert werden

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11.07.2019 10:06

Senatsempfehlung – Leibniz-Institut soll weitere sieben Jahre gefördert werden

Regina Devrient Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung

    Der Leibniz-Senat hat das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben positiv evaluiert und empfiehlt Bund und Ländern, das IPK weitere sieben Jahre zu fördern.

    Die Grundlage für diese Empfehlung ist eine unabhängige Evaluierung im November 2018. Die Evaluierung erfolgt in der Regel aller sieben Jahre.

    Die Stellungnahme wurde am 9. Juli auf der Homepage der Leibniz-Gemeinschaft veröffentlicht. Sie unterstreicht die Bedeutung der bundeszentralen Ex-situ-Genbank für den Erhalt der genetischen Vielfalt von Kulturpflanzen. Das Institut leiste hervorragende Forschungsarbeiten an Weizen und Gerste, zwei Getreidearten, welche wichtige Pfeiler für die weltweite Ernährungssicherung darstellen. Der Senat unterstützt die Weiterentwicklung der Genbank zu einem bio-digitalen Ressourcencentrum, mit dem Ziel, die Nutzbarkeit der genetischen Vielfalt für Forschung und Züchtung weiter zu verbessern. Aufgrund der hervorragenden Forschungsergebnisse konnte die internationale Sichtbarkeit des Instituts und damit der Leibniz-Gemeinschaft weiter gesteigert werden. Das Institut wird den bereits eingeschlagenen Weg einer gezielten Förderung von Frauen in Führungspositionen der Senatsempfehlung folgend konsequent ausbauen und den anstehenden Generationswechsel dazu aktiv nutzen.

    In Zukunft soll das IPK seine Rolle in der Wissenschaftskommunikation, zum Beispiel bei der Begleitung neuer Methoden zur Pflanzenzüchtung oder dem Erhalt der genetischen Vielfalt von Kulturpflanzen, weiter ausbauen. Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft unterstützt die Beantragung von Fördergeldern für die Errichtung eines Zentrums für Wissenschaftskommunikation, in welches auch das auf dem Campus befindliche Schülerlabor integriert werden soll.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Biologie, Tier / Land / Forst
    regional
    Organisatorisches
    Deutsch


    Das Direktorium des Instituts nach der Evaluierung im November.


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