Wer zu Fridays for Future geht und warum

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22.01.2020 10:01

Wer zu Fridays for Future geht und warum

Matthias Fejes Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
Technische Universität Chemnitz

    Dr. Marta Kołczyńska und Dr. Piotr Kocyba präsentieren am 23. Januar 2020 die Ergebnisse einer internationalen Studie zu Fridays for Future Demonstrationen

    Unter dem Titel “If you don't act like adults, we will – Profile, Attitudes, and Motivations of Friday for Future Protestors” werden Dr. Piotr Kocyba, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas der Technischen Universität Chemnitz, und Dr. Marta Kołczyńska, Polnische Akademie der Wissenschaften, am 23. Januar 2020, 19 Uhr, im Zentralen Hörsaalgebäude der TU Chemnitz an der Reichenhainer Straße 90 (Raum N001) ihre aktuellen Ergebnisse zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Fridays for Future-Demonstrationen vorstellen.

    Auf Grundlage von etwa 5.000 Rückläufern aus vier Befragungswellen werden Dr. Piotr Kocyba und Dr. Marta Kołczyńska darstellen, wer sich weshalb an den Klimastreiks beteiligt und sowohl deutsche wie auch internationale Spezifika herausarbeiten. Dabei werden die Forscherin und der Forscher nicht nur zeigen, dass sich gerade eine neue Generation von Klimaaktivisten etabliert, sondern auch auf die Unterschiede der einzelnen Demonstrationen hinweisen, die trotz der gemeinsamen Klammer „Fridays for Future“ teilweise groß ausfallen.

    Die Vortragssprache wird Englisch sein. Fragen und Antworten während der Diskussion und im Anschluss werden übersetzt. Der Vortrag ist frei zugänglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Chemnitzer Fridays-Forschung gehört zu aktuellsten wissenschaftlichen Beiträgen
    Die Fridays for Future Bewegung hat 2019 den öffentlichen Diskurs über den Klimawandel sowohl in Deutschland wie internationalen wesentlich beeinflusst und das Bewusstsein für die Klimakrise in weiten Teilen der Gesellschaft geprägt. Die anhaltende und zahlenmäßig auf einem hohen Niveau verlaufende Mobilisierung der Schülerinnen und Schülerstreiks hat auch politische Entscheidungsträgerinnen und -träger unter Druck gesetzt und zu ersten weitreichenden politische Entscheidungen geführt.

    Die Professur für Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas der TU Chemnitz gehörte 2019 gemeinsam mit dem Institut für Philosophie und Soziologie der Polnischen Akademie der Wissenschaften zu den Forschungseinrichtungen, die erste Studienergebnisse zur Zusammensetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer veröffentlichten. Vorausgegangen war eine internationale Befragung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern von Fridays for Future.

    In mittlerweile vier Erhebungswellen wurden knapp 20.000 Protestierende in rund 20 Städten auf drei Kontinenten zur Teilnahme an der Studie eingeladen. Die TU Chemnitz war mitverantwortlich für die Datenerhebung in Budapest, Chemnitz, Warschau und Wien. Die Untersuchung wurde im Rahmen von „weiterdenken“, dem sächsischen Teil im Verbund der Heinrich-Böll-Stiftungen, sowie durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms „Kleine Fächer – Große Potenziale“ gefördert.


    Weitere Informationen:

    http://Eine Einordnung der Ergebnisse durch Dr. Piotr Kocyba ist in der Reihe "Statements aus der Forschung" verfügbar: http://bit.ly/30RvfRO


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Gesellschaft, Kulturwissenschaften
    regional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsergebnisse
    Deutsch


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