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01.02.2012 15:53

Sieben Wissenschaftler der Freien Universität Experten beim Zukunftsdialog der Bundesregierung

Christine Boldt Presse und Kommunikation
Freie Universität Berlin

    Zwei Professorinnen und fünf Professoren der Freien Universität Berlin gehören zum Expertenkreis, den Bundeskanzlerin Angela Merkel im Zusammenhang mit dem von ihr initiierten Projekt "Zukunftsdialog" berufen hat. Unter der Überschrift "Menschlich und erfolgreich. Dialog über Deutschlands Zukunft" will die Kanzlerin in Veranstaltungen in drei verschiedenen Städten - Erfurt, Heidelberg und Bielefeld - sowie über ein Online-Portal in direkten Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern treten. Die Internetseite zum Zukunftsdialog wird an diesem Mittwoch freigeschaltet.

    Die sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität, die von der Bundeskanzlerin als Experten berufen wurden, sind an allen drei Themenblöcken beteiligt: Wovon wollen wir leben? Wie wollen wir lernen? Wie wollen wir zusammenleben? Zu diesen drei Hauptfragen wurden jeweils sechs Arbeitsgruppen gebildet. Die sieben Experten der Freien Universität sind an sieben der insgesamt 18 Arbeitsgruppen beteiligt. Insgesamt sind 120 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis berufen worden.

    Der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Christian Calliess von der Freien Universität Berlin ist in die Arbeitsgruppe "Nachhaltiges Wirtschaften und Wachstum" berufen worden: "Ich möchte meinen Kindern bzw. künftigen Generationen einen möglichst großen Freiraum für eigene politische Weichenstellungen erhalten. Sie sollen eine Umwelt vorfinden, die nicht durch die Entscheidungen vorangegangener Generationen unumkehrbar determiniert ist", sagte Calliess. "Es muss sichergestellt werden, dass die Belange künftiger Generationen bei grundlegenden gesetzgeberischen Entscheidungen eine Stimme bekommen. Dies gilt z.B. für die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen, aber auch für das Beschreiten von Technologiepfaden oder die Höhe der Staatsverschuldung."

    Die US-Amerikanerin Prof. Dr. Miranda Schreurs ist Leiterin des Forschungszentrums für Umweltpolitik der Freien Universität und ebenfalls in die Arbeitsgruppe "Nachhaltiges Wirtschaften und Wachstum" berufen worden. Sie sieht es als "große Chance", mitwirken zu können: "Es muss bei diesem Zukunftsdialog darum gehen, einen stärkeren Fokus auf Fragen zu Umweltpolitik und Ressourcen zu legen."

    Beteiligte Wissenschaftler der Freien Universität im Zukunftsdialog:

    1. Arbeitsgruppe "Nachhaltiges Wirtschaften und Wachstum":
    • Prof. Dr. Miranda Schreurs, Politikwissenschaft: Leiterin des Forschngszentrums für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin, E-Mail: miranda.schreurs@fu-berlin.de
    • Prof. Dr. Christian Calliess, Rechtswissenschaft: Öffentliches Recht, Europarecht, Umweltrecht, E-Mail: c.calliess@fu-berlin.de

    2. Arbeitsgruppe "Zukunft der Arbeit":
    • Prof. Dr. Ronnie Schöb, Volkswirtschaftslehre: Finanzwissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationale Finanzpolitik, E-Mail: ronnie.schoeb@fu-berlin.de

    3. Arbeitsgruppe "Wohlstand, Lebensqualität und Fortschritt":
    • Prof. Dr. Andreas Knabe, Volkswirtschaftslehre: Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, E-Mail: andreas.knabe@fu-berlin.de

    4. Arbeitsgruppe "Gemeinsinn und soziale Kompetenzen"
    • Prof. Dr. Heather Cameron, Erziehungswissenschaft: Arbeitsbereich Integrationspädagogik, Bewegung und Sport, E-Mail: cameron@zedat.fu-berlin.de

    5. Arbeitsgruppe "Deutschlands Selbstbild"
    • Prof. Dr. Thomas Risse, Politikwissenschaft: Direktor der Arbeitsstelle Transnationale Beziehungen, Außen- und Sicherheitspolitik, E-Mail: atasp@fu-berlin.de

    6. Arbeitsgruppe"Kriminalität und Sicherheit"
    • Prof. Dr. Herbert Scheithauer, Psychologie: Arbeitsbereich Entwicklungswissenschaft und Angewandte Entwicklungspsychologie, E-Mail: hscheit@zedat.fu-berlin.de

    Der Zukunftsdialog im Internet
    http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2012/01/2012-01-19-buergerdialo...

    Weitere Informationen
    Presse und Kommunikation, Freie Universität Berlin, Telefon: 030 / 838-73191,
    E-Mail: christine.boldt@fu-berlin.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Energie, Gesellschaft, Politik, Recht, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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