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02.11.2016 13:44

Mehr als nur Wand: Smarte Fassaden aus Carbonbeton

Rebecca Schweier Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

    Einladung zur Vernissage von multifunktionalen Bauteilen am 10.11. in der GaraGe Leipzig

    Intelligente Fassaden aus Hightech-Materialien können viel mehr, als Gebäude von ihrer Umwelt zu trennen. Beispielsweise können auf ästhetische und zugleich ressourcensparende Art und Weise Solarmodule oder LED in Wände integriert werden. In den vergangenen eineinhalb Jahren haben unter Leitung der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) insgesamt 21 Partner des Forschungskonsortiums C³ untersucht, wie Bauteile aus dem Hochleistungswerkstoff Carbonbeton um elektrische und digitale Funktionen ergänzt werden können.

    Zur Vernissage von mehr als 20 multifunktionalen Musterbauteilen aus Carbonbeton
    laden wir Sie herzlich am
    10. November 2016 von 16.00 bis 17.00 Uhr
    in die VDI GaraGe, Karl-Heine-Str. 97, 04229 Leipzig,
    im Rahmen der Abschlusspräsentation des C³-Basisvorhabens 4 ein.

    Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Interviews.
    Seit 2015 forschen über 140 Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft im Forschungskonsortium „C³ – Carbon Concrete Composite“ gemeinsam an dem neuen Verbundwerkstoff Carbonbeton. Anders als Stahl, das heute im Bauwesen gängige Bewehrungsmaterial, kann Carbon nicht rosten. Während also Stahl eine dicke Schicht Beton benötigt, um vor Korrosion geschützt zu werden, können Bauteile aus Carbonbeton deutlich schlanker sein. Das spart Ressourcen und eröffnet gleichzeitig zahlreiche architektonische Möglichkeiten. Im ersten Schritt des über zehn Jahre angelegten Forschungskonsortiums C³ wurden in vier „Basisvorhaben“ die grundlegenden Aspekte des Carbonbetons erforscht.

    Im Basisvorhaben 4 unter Leitung des ai:L Architektur-Instituts Leipzig an der HTWK Leipzig erforschten insgesamt 21 Partner, wie sich elektrische und digitale Funktionen in Bauteile aus Carbonbeton integrieren lassen. Die Bandbreite reichte vom Monitoring der Gebäudehülle über die Energiegewinnung mittels Photovoltaik, die direktelektrische Energiespeicherung bis hin zur LED-Beleuchtung. Der Einsatz von Lichtleitern im Wandquerschnitt wiederum soll eine verbesserte Tageslichtausleuchtung von Räumen ermöglichen. Darüber hinaus entwickelten die Projektpartner massive Infraleichtbeton- und schlanke Sandwich-Wandkonstruktionen. „Uns war es wichtig, nicht nur ingenieurwissenschaftliche Forschung zu betreiben, sondern vor allem eine Vielzahl von innovativen Ideen in ersten Versuchsstücken umzusetzen“, so Projektleiter Prof. Frank Hülsmeier vom ai:L Architektur-Institut Leipzig an der HTWK Leipzig.
    Das Forschungskonsortium C³ wird von der Technischen Universität Dresden geleitet und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Im vergangenen Jahr wurde C³ unter anderem mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis und dem Rohstoffeffizienz-Preis ausgezeichnet. Aktuell sind drei Carbonbetonforscher aus Dresden für den Deutschen Zukunftspreis nominiert.

    Um eine Anmeldung zur Vernissage unter jana.reise@htwk-leipzig.de wird gebeten.


    Weitere Informationen:

    http://ail.htwk-leipzig.de – ai:L Architektur-Institut Leipzig an der HTWK Leipzig
    http://www.bauen-neu-denken.de/ – Forschungskonsortium C³ – Carbon Concrete Composite


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Bauwesen / Architektur
    überregional
    Forschungsergebnisse, Pressetermine
    Deutsch


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