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19.01.2011 16:18

„2010 war ein gutes Jahr“

Dr. Annette Tuffs Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Heidelberg

    Der Vorstand des Universitätsklinikums Heidelberg zieht auf dem Neujahrsempfang eine positive Bilanz / Sorgen wegen des Universitätsmedizingesetzes

    Auch ein Vierteljahr nach der Eröffnung zieht die Architektur des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) die Blicke auf sich. So auch beim Neujahrsempfang, zu dem das Universitätsklinikum Heidelberg am Dienstag, dem 18. Januar 2011, in das Foyer des Neubaus eingeladen hatte. Vor mehr als einhundert Gästen aus Politik und Wirtschaft – darunter MLP-Gründer Manfred Lautenschläger, der Vorsitzende der Heidelberger Druckmaschinen, Bernhard Schreier, und der Heidelberger Oberbürgermeister Eckart Würzner – zog der Leitende Ärztliche Direktor, Professor Dr. J. Rüdiger Siewert, ein positives Fazit.

    Die erfolgreiche Integration der Orthopädischen Klinik in Schlierbach in das Universitätsklinikum, das Jubiläum 150 Jahre Kinderklinik, der Spatenstich für den Neubau des Pathologischen Instituts: „Es war ein gutes Jahr für den Standort Heidelberg“, so Siewert. Nicht zuletzt wegen der Eröffnung des NCT, das die ambulante und teilstationäre Behandlung von Krebspatienten unter einem Dach vereint: „Diese Bereiche auszulagern, war für die betroffenen Kliniken nicht gerade einfach.“

    Auch 2011 wird der Heidelberger Klinikring weiter komplettiert. So ist der Umzug der Abteilung für Kinderkardiologie aus der alten Kinderklinik in den neuen Gebäudekomplex zwischen Frauen-Haut- und neuer Kinderklinik geplant. „Wir hoffen außerdem sehr, dass auch das geplante Campus-Hotel kommt“, so Siewert. „Das wäre für das Klinikum sehr wichtig.“

    Schwarze Null als wirtschaftliches Gesamtergebnis

    Gute Neuigkeiten in finanzieller Hinsicht konnte die kaufmännische Direktorin Irmtraut Gürkan verkünden: „Das wirtschaftliche Gesamtergebnis wird dank der positiven Gesamtentwicklung auch für das Jahr 2010 nach jetziger Einschätzung eine gute schwarze Null ausweisen. Das ist bei Kenntnis der Gesamtlage der Krankenhäuser ein gutes Ergebnis.“ Vor dem Hintergrund des Neubaus für die Frauen- und Hautklinik und den Planungen für einen Neubau der Chirurgie müsse das Universitätsklinikum Heidelberg in den kommenden Jahren jedoch eine höhere Rendite erwirtschaften und gleichzeitig Einsparungen vornehmen.

    Universitätsmedizingesetz gefährdet Führungsposition

    Die Medizinische Fakultät konnte sich 2010 u.a. mit der Teilnahme an vier Gesundheitsforschungszentren und zwei neuen Sonderforschungsbereichen auszeichnen. Sorgen bereitet dagegen das von der baden-württembergischen Landesregierung geplante Universitätsmedizingesetz. „Die Universitätsmedizin braucht Gestaltungsspielraum“, sagte Professor Dr. Claus Bartram, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg. Dafür sei der Entwurf jedoch kontraproduktiv: „Er wird nicht nur geschlossen von allen vier Universitätsklinika im Land abgelehnt, sondern stößt auch bei allen wissenschaftlichen Institutionen auf völliges Unverständnis.“ Mit dem Gesetz verabschiede sich die Universitätsmedizin in Baden-Württemberg von ihrer führenden Position. „Es ist geradezu unsere Pflicht, auf mögliche negative Entwicklungen hinzuweisen, die unsere Leistungsfähigkeit in der Zukunft behindern könnten“, fügte Irmtraut Gürkan hinzu.

    Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
    Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
    Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 10.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

    http://www.klinikum.uni-heidelberg.de

    Bei Rückfragen von Journalisten:
    Dr. Annette Tuffs
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
    und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
    Im Neuenheimer Feld 672
    69120 Heidelberg
    Tel.: 06221 / 56 45 36
    Fax: 06221 / 56 45 44
    E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

    Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
    http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

    sims


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Medizin
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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