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21.01.2011 14:43

Bereit für „Projekt Titelgewinn“

Sigrid Neef Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fachhochschule Jena

    Professor der FH Jena prüft Augen der DFB-Fußballerinnen

    (21. Januar 2011) Unter dem Motto VISION@SPORTS haben der Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) die FH Jena und Ciba Vision am 10. und 11. Januar 2011 ein Augen-Screening bei der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft durchgeführt.

    Auch das wichtigste Sinnesorgan der deutschen Fußballfrauen ist damit für eine erfolgreiche Weltmeisterschaft gerüstet. Ehe am 26. Juni im Berliner Olympiastadion die Nationalmannschaft gegen Kanada in das „Projekt Titelgewinn“ einsteigt, ließ Bundestrainerin Silvia Neid die Sehkraft ihrer Spielerinnen umfassend prüfen. Prof. Wolfgang Sickenberger, Studiengangsleiter für Optometrie und Vision Science im Fachbereich SciTec der FH Jena, hatte in Kooperation mit dem Zentralverband der Augenoptiker und Ciba Vision einen Sehzirkel erstellt, den insgesamt 30 Spielerinnen und 12 Betreuer durchliefen.

    Nach einer Anamnese standen Untersuchungen der statischen Sehschärfe, des Farben- und Kontrastsehens, Gesichtsfeld und räumlichen Sehens, der Sehfunktionen sowie der Hand-Auge-Koordination an. Eine Inspektion des vorderen Augenabschnitts lieferte Informationen zur Augengesundheit und Tränenfilmqualität.

    „Die medizinische Betreuung von Profisportlern ist in vielen Bereichen in Deutschland vorbildlich. Allerdings gibt es nur sehr wenige Verbände, die die Sehfunktionen ihrer Athleten untersuchen lassen. Dass der DFB auch dem Sehen im Sport größere Bedeutung schenkt, freut mich sehr, ist aber auch notwendig. Bei gut einem Drittel der Spielerinnen konnten wir nach Durchlaufen des Sehzirkels Verbesserungspotenzial identifizieren. Entsprechende Empfehlungen wurden besprochen und Optimierungsmöglichkeiten auch teilweise direkt vor Ort erprobt“, bilanzierte Sickenberger.

    DFB-Managerin Doris Fitschen sah sich bestätigt in ihrer Initiative für den Augen-Check und war zugleich überrascht über den Optimierungsbedarf: „Ich hätte nicht geglaubt, dass es so große Verbesserungsmöglichkeiten gibt und bin begeistert, dass die meisten Problemlösungen direkt vor Ort vorgenommen werden konnten. Die gesamte Aktion war aus unserer Sicht ein voller Erfolg. Ich habe von den Spielerinnen durchweg positives Feedback erhalten.“

    Die Duisburger Angreiferin Inka Grings zeigte sich wie viele ihrer Teamkolleginnen angetan und versprach mit Blick auf die drei VISION@SPORTS-Partner: „Wenn ich WM­Torschützenkönigin werde, weiß ich, bei wem ich mich zu bedanken habe.“

    Informationen und Kontakt: Prof. Wolfgang Sickenberger
    wolfgang.sickenberger@fh-jena.de


    Weitere Informationen:

    http://www.fh-jena.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Medizin, Sportwissenschaft, Wirtschaft
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Kooperationen
    Deutsch


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