idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
25.01.2011 11:04

Karsten Suhre erhält Gay-Lussac-Humboldt-Preis 2011

Michael van den Heuvel Kommunikation
Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

    Neuherberg, 25.01.2011. Prof. Dr. Karsten Suhre vom Institut für Bioinformatik und Systembiologie am Helmholtz Zentrum München erhält am 15. März in Paris einen der Gay-Lussac-Humboldt-Preise 2011. Suhre wird damit für seine langjährige wissenschaftliche Zusammenarbeit mit französischen Forschungseinrichtungen und sein Engagement für gemeinsame universitäre Lehrgänge ausgezeichnet. Der Gay-Lussac-Humboldt-Preis wird jährlich vom französischen Forschungsministerium vergeben.

    Wie das französische Forschungsministerium heute bekanntgab, erhält Prof. Dr. Karsten Suhre einen der Gay-Lussac-Humboldt-Preise 2011. Er wird ausgezeichnet für seine langjährige Forschungskooperation mit Frankreich. Bereits während seiner Promotion hatte der Physiker mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und der französischen Regierung in Frankreich geforscht und danach an den deutsch-französischen EU-Forschungsprojekten MOZAIC und ACE-2, beide im Bereich der Klimaforschung, gearbeitet. Heute ist Suhre nicht nur Leiter der Arbeitsgruppe für Metabolomics am Institut für Bioinformatik und Systembiologie des Helmholtz Zentrums München und Professor für Bioinformatik an der Ludwig-Maximilians-Universität München, sondern auch Forschungsdirektor am CNRS, dem Centre National de la Recherche Scientifique. Er engagiert sich zudem bei gemeinsamen Studiengängen der deutsch-französischen Universitätsausbildung.

    Der Gay-Lussac-Humboldt-Preis wird seit 1981 jährlich auf Empfehlung der französischen Forschungsministerien vergeben. Preisträger sind vier bis fünf deutsche und französische, international renommierte Wissenschaftler aller Forschungsdisziplinen, die für die Zusammenarbeit beider Länder stehen. Das Preisgeld ist für einen Forschungsaufenthalt in Deutschland (für französische Preisträger) bzw. in Frankreich (für deutsche Preisträger) zweckgebunden, welchen Suhre in Form eines gemeinsamen Diabetes-Projekts plant.

    Weitere Informationen
    Zum Gay-Lussac-Humboldt-Preis: http://media.education.gouv.fr/file/Brochures/77/7/PrixGLH08_25777.pdf

    Das Helmholtz Zentrum München ist das deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Als führendes Zentrum mit der Ausrichtung auf Environmental Health erforscht es chronische und komplexe Krankheiten, die aus dem Zusammenwirken von Umweltfaktoren und individueller genetischer Disposition entstehen. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens auf einem 50 Hektar großen Forschungscampus. Das Helmholtz Zentrum München gehört der größten deutschen Wissenschaftsorganisation, der Helmholtz-Gemeinschaft an, in der sich 16 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit etwa 30.000 Beschäftigten zusammengeschlossen haben.

    Ansprechpartner für die Medien
    Sven Winkler, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstraße 1 85764 Neuherberg, Tel.: 089-3187-3946, Fax 089-3187-3324, Internet: http://www.helmholtz-muenchen.de, E-Mail: presse@helmholtz-muenchen.de

    Fachlicher Ansprechpartner
    Prof. Dr. Karsten Suhre, Institut für Bioinformatik und Systembiologie, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstraße 1, 85764 Neuherberg, Tel.: 089-3187-2627 , Fax 089-3187-3585. Internet: http://www.helmholtz-muenchen.de, E-Mail: karsten.suhre@helmholtz-muenchen.de


    Weitere Informationen:

    http://www.helmholtz-muenchen.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/pressemitt...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Biologie, Chemie, Medizin
    überregional
    Personalia
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).