idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
16.02.2011 18:20

PK Hannelore Kohl Stiftung: "Im Dschungel der Zuständigkeiten"

Dipl.Pol. Justin Westhoff MWM-Vermittlung
Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

    MedienvertreterInnen:
    wie angekündigt laden wir Sie hiermit ein zur
    Pressekonferenz am 10. März 2011, 12.00 Uhr
    im Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58/59, 10117 Berlin.
    Thema: Behinderte im Dschungel der Zuständigkeiten
    Es geht um Menschen mit sehr häufig vorkommenden Schädelhirnverletzungen.

    Ursachen von Schädelhirnverletzungen sind unter anderem Unfälle im Straßenverkehr, im Haushalt oder bei Spiel und Sport. Alle zwei Minuten erleidet ein Mensch in Deutschland ein solches Trauma – rund die Hälfte im Alter unter 25 Jahren. Diese Menschen und auch ihre Angehörigen sind oft lebenslang auf Hilfe angewiesen.

    Eigentlich sind die entsprechenden Sozialgesetze in Deutschland ordentlich. Es hapert jedoch an der Umsetzung. Ansprüche von Behinderten, auch solchen mit Schäden am Zentralen Nervensystem (ZNS), werden nach dem neunten Buch des Sozialgesetzbuchs (SGB IX) geregelt. Dies ist jedoch kein "Leistungsgesetz". Das heißt zum einen, dass nicht in jedem Fall gezahlt wird – folglich werden viele Betroffene in die Armutsfalle getrieben. Zum anderen gibt es ein Wirrwarr an Zuständigkeiten, und das für Menschen, deren Möglichkeiten, ihre Rechte einzufordern, ohnehin beeinträchtigt sind. Viele der durchaus vorhandenen Angebote werden somit nicht wahrgenommen. Zu allem Überfluss bringt diese Regelung nicht einmal gesamtwirtschaftliche Vorteile: Durch den Mangel an Koordination geben die verschiedenen Institutionen wie Krankenkassen, Unfall- oder Rentenversicherungen und Träger der Sozial- oder Jugendhilfe sehr viel Geld an falschen Stellen aus.

    Für die Behandlung, die Rehabilitation sowie den Ausgleich krankheitsbedingter Nachteile von Menschen mit ZNS-Schäden müssen alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Deshalb veranstaltet die "Arbeitsgemeinschaft Teilhabe" am 10. und 11. März 2011 ihren 5. Nachsorgekongress (link siehe unten). Er richtet sich sowohl an die Politik als auch an Betroffene und ihre Angehörigen sowie an Kostenträger und Vertreter der Heil- und Hilfsberufe. Schirmherr des Kongresses ist Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Die Arbeitsgemeinschaft wird von sieben Verbänden getragen. Die Schirmherrschaft für die AG hat die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung übernommen.

    Bei der o.a. Pressekonferenz stehen Ihnen Rede und Antwort:
    ° Stefan LENGER, Schädelhirnverletzter in Begleitung von
    ° Sabine UNVERHAU, Neuropsychologin, die Herrn Lenger behandelt
    ° Dr. Dr. Paul REUTHER, Facharzt, NeuroTherapie Rhein-Ahr
    ° Dr. Johannes VÖCKING, ZNS – Hannelore Kohl Stiftung
    Ferner stehen Ihnen für Fragen zur Verfügung:
    ° Die Mutter von Herrn Lenger
    ° Achim EBERT (Sprecher der AG Teilhabe)
    ° Dr. Hartwig KULKE (Gesellschaft für Neuropsychologie, GNP).

    Wir würden uns sehr freuen, Sie im Namen der Stiftung und der Arbeitsgemeinschaft bei dieser Pressekonferenz begrüßen zu dürfen. Gerne können Sie für Ihre Zusage den beigefügten Antwortbogen benutzen. Sollten Sie vorab Fragen haben, wenden Sie sich bitte an:
    MWM-Vermittlung
    Kirchweg 3 B, 14129 Berlin
    Tel.: 030/803 96-86; Fax: -87
    Mail: mwm@mwm-vermittlung.de
    http://www.mwm-vermittlung.de


    Weitere Informationen:

    http://www.mwm-vermittlung.de/HKS2011.html
    http://www.nachsorgekongress.de/nachsorgekongress_2011/startseite_nachsorgekongr...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin, Politik, Psychologie
    überregional
    Pressetermine, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).