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07.03.2011 13:08

16. März: Tag gegen den Tumorschmerz: Experten informieren am Aktionstag

Meike Drießen Pressestelle
Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS)

    Krebsschmerz muss man nicht aushalten! Unter diesem Motto steht der dritte Aktionstag gegen den Tumorschmerz, den Spezialisten der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS) am 16. März 2011 ausrufen. „Bei über 90 Prozent der Patienten können wir den Tumorschmerz mit modernen Medikamenten beherrschen“, sagt Dr. Stefan Wirz vom Arbeitskreis Tumorschmerz der DGSS. Die Experten wollen am Aktionstag Ärzte und Patienten informieren und Vorurteile abbauen.

    Am Aktionstag planen die Mediziner zum Beispiel Fortbildungsveranstaltungen und Informationsangebote. Aktionen finden statt in Jena, Potsdam, Geesthacht, Verden, Bad Honnef, Königswinter und Frankfurt. Nähere Informationen auf der Webseite des Arbeitskreises: http://www.dgss.org/index.php?id=804

    Zu viele beißen die Zähne zusammen

    Etwa zwei Drittel aller Krebspatienten in Europa leiden trotz ärztlicher Betreuung unter chronischen Schmerzen – jeder dritte wünscht sich deshalb sogar einen schnellen Tod. Dabei gibt es Mittel und Wege, den Schmerz zu beherrschen. „Patienten sollten ihren Arzt unbedingt über die Schmerzen informieren“, rät Wirz. „Zu viele denken: Der Schmerz gehört eben dazu, da muss ich durch.“ Eine falsche Scheu vor starken Schmerzmitteln sei unangebracht. Richtig angewandt sind sie ungefährlich, ihre Nebenwirkungen handhabbar und sie geben dem Patienten viel Lebensqualität und Kraft zurück. Auch vor der Palliativstation braucht sich niemand zu fürchten. Die meisten Patienten auf Palliativstationen werden hier auf ihre Medikamente eingestellt und können nach durchschnittlich weniger als zwei Wochen wieder nach Hause.

    Ärzte müssen sich Zeit nehmen

    Ärzte sollten sich Zeit nehmen für das Problem Schmerz bei Krebspatienten. Zur Diagnostik und Therapie können sie auf umfassende Informationen und Leitlinien zurückgreifen, die die Fachgesellschaften erarbeitetet haben. „Leider ist die Schmerztherapie im Gegensatz zur Palliativmedizin immer noch nicht Pflichtbestandteil des Medizinstudiums, obwohl sie wichtiger Bestandteil der Palliativtherapie ist“, bedauert Wirz. „Umso wichtiger ist es uns, auf anderen Wegen darüber zu informieren.“

    Ansprechpartner

    Dr. Stefan Wirz, Sprecher des Arbeitskreises Tumorschmerz der DGSS, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie, Interdisziplinäre Intensivmedizin, Schmerztherapie, Palliativmedizin CURA - katholisches Krankenhaus im Siebengebirge, Schülgenstr. 15, 53604 Bad Honnef Tel.: 02224/772 -0, -1194 Fax: 02224/772-1130, E-Mail: stefan.wirz@cura.org; s.wirz@web.de

    Termine und Veranstaltungen am Tag gegen den Tumorschmerz, 16. März 2011

    Jena

    Informationstag zum Tumorschmerz in der Schmerzambulanz mit Mitarbeitern der verschiedenen Einrichtungen am 16. März
    Posterausstellung (Tumorschmerztherapie, Info ambulantes Palliativteam, Palliativstation ) Tumorzentrum, Hospiz

    Ansprechpartner:
    PD Dr. med. Winfried Meissner, Dr. med. Annette Zimmer
    Schmerzambulanz der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie
    Universitätsklinikum Jena
    Körperschaft des öffentlichen Rechts und Teilkörperschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Bachstraße 18, 07743 Jena
    Annette.Zimmer@med.uni-jena.de
    fon: +49 3641 9323350
    fax: +49 3641 9323152

    Potsdam

    FORTBILDUNGSVERANSTALTUNG zum Thema SAPV - Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung für Hausärzte und in der Palliativversorgung Mitwirkende am 16. März
    Programm und Anmeldung unter: http://www.lago-brandenburg.de/pdf/Fachwelt/Kongresse_Fortbildungen/2011_3_16_VA...

    Ansprechpartnerin:
    Uta Kilian-Zech
    Projektsachbearbeiterin
    LAGO Brandenburg e.V.
    Gregor-Mendel-Str. 10/11
    14469 Potsdam
    Fon 0331 2707173
    Fax 0331 2707171
    http://www.lago-brandenburg.de
    kilian-zech@lago-brandenburg.de

    Geesthacht

    19:00 bis 20:00 Uhr: Tumorschmerztherapie, Palliativmedizin
    20:15 bis 21:15 Uhr: Spezialisierte Ambulante PalliativVersorgung - Was gibt es Neues?
    21:15 bis 22:00 Uhr: Geführter Rundgang durch das auxilium-Hospiz

    auxilium-Hospiz, Schillerstr. 33 in 21502 Geesthacht.
    Referent: Dr. Hans-Bernd Sittig

    Kontakt
    Dr. Hans-Bernd Sittig
    MVZ-Buntenskamp Tel: 04152 / 877 10 30
    auxlium-Hospiz Tel: 04152 / 880 880

    Verden

    Fortbildungsveranstaltung am 16. März
    Palliative Wundversorgung - Wunden sind nicht immer heilbar
    Möglichkeiten der Schmerztherapie beim Verbandwechsel
    Moderne Aspekte der palliativen Wundversorgung
    Haags-Hotel (der Niedersachsenhof), Lindhooperstraße 97, in 27283 Verden
    16.00 Uhr - 18.30 Uhr, kostenfrei
    Referent Dr. Peter Ahrens, Verden
    Referent Wiltrud Kempkes-Bokel, Malteser Krankenhaus, Palliativzentrum Bonn

    Ansprechpartner:
    Dr. Peter Ahrens
    Chefarzt
    Abteilung Anästhesie + operative Intensivmedizin
    Sedanstr. 1
    27283 Verden
    Tel.: 04231 - 103-0 (- 450 Sekretariat)
    Fax: 04231 - 103-461

    Bad Honnef

    Patienteninformation am 16. März
    Symposium zu Neuropathischem Schmerz am 9. April
    CURA – katholisches Krankenhaus im Siebengebirge

    Ansprechpartner:
    Dr. Stefan Wirz
    Chefarzt der Abteilung für Anästhesie, Interdisziplinäre Intensivmedizin, Schmerztherapie, Palliativmedizin
    CURA - katholisches Krankenhaus im Siebengebirge
    Schülgenstr. 15
    53604 Bad Honnef
    Tel.: +49 (0)2224 772 -0, -1194
    Fax: +49 (0)2224 772 -1130
    email: stefan.wirz@cura.org

    Königswinter

    Gesprächsrunde zur palliativen Versorgung von Menschen im Altenheim am Lebensende

    15. März 2011, 15.00 Uhr
    Sitzungssaal, Haus Bachem, Königswinter

    Kontakt
    „Ölberg“ - Ökumenischer Hospizdienst - Königswinter e. V.
    Dollendorfer Straße 397, 53639 Königswinter
    Tel. 02244 / 870656

    Frankfurt

    Vorlesung zum Thema Tumorschmerz am 16. März

    Arbeitstreffen mit Internisten zum Thema "Tumorschmerz in der Palliativmedizin" mit Vorstellung von Leitlinien. Weitere Themen sind offene Fragen und daraus resultierende Studienfragestellungen

    Ansprechpartner:
    OA Dr. med. M. Zimmermann
    Leiter der Schmerzambulanz
    Johann-Wolfgang-Goethe-Universität
    Klinik für Anästhesiologie,
    Intensivmedizin, Schmerztherapie
    Theodor-Stern-Kai 7
    D - 60590 Frankfurt
    Tel 069 6301-4870
    Fax 069 6301-5355


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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