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10.03.2011 16:46

Viren als neue Baustoffe in der Nanotechnologie

Katharina Sternhardt Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Freiburg

    Vom 23. bis 26. März 2011 treffen sich renommierte ExpertInnen zur 21. Jahrestagung der Gesellschaft für Virologie erstmals in Freiburg

    Mit rund 1.000 internationalen Teilnehmern rechnet Prof. Dr. Otto Haller, Vorsitzender des Organisationsteams und Ärztlicher Direktor der Abteilung Virologie am Universitätsklinikum Freiburg. Zu Gast sind neben anerkannten Referenten auch berühmte Koryphäen, wie zum Beispiel der Robert-Koch-Preisträger Prof. Peter Palese, Influenzaforscher an der Mount Sinai School of Medicine in New York, der amerikanische „Virus-Hunter“ Ian Lipkin, Professor an der Columbia University in New York sowie Bruce Walker, Professor an der Harvard University in Boston. Bruce Walker hält einen Vortrag zur HIV-Infektion, insbesondere zu der Frage, warum bestimmte Personen nicht infiziert werden, obwohl sie dem Virus ausgesetzt waren.

    Des Weiteren diskutieren ExpertInnen in Workshops über neue Erkenntnisse und Wege der virologischen Forschung und Virusdiagnostik. Dr. Christina Wege vom Biologischen Institut der Universität Stuttgart behandelt in ihrem Seminar „Pflanzenviren als Modellsysteme und Werkzeuge“ neuartige Anwendungsmöglichkeiten von Viren in der Nanotechnologie und Mikrosystemtechnik.

    Das Treffen findet statt von

    Mittwoch, 23. März 2011, bis Samstag, 26. März 2011,
    in der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg,
    im Kollegiengebäude I, Platz der Universität 3,
    79098 Freiburg.

    Im Rahmen der Tagung ehrt die Gesellschaft für Virologie die besonderen Leistungen von zwei Wissenschaftlerinnen. Prof. Gisela Enders, Ärztin für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie in Stuttgart, wird für ihre langjährigen Verdienste im Bereich der Diagnostik ausgezeichnet. Ihre Arbeiten sind in Deutschland wegweisend für den Nachweis von Rötelinfektionen in der Schwangerschaft. Prof. Veronika von Messling vom Institut national de la recherche scientifique Armand-Frappier (INRS ) in Laval, Kanada, wird für ihre wissenschaftlichen Beiträge zu Masern und Hundestaupe geehrt.

    Die Gesellschaft für Virologie ist eine regionale Gesellschaft mit rund 800 Mitgliedern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ziel ist die Förderung der Virologie auf allen Ebenen und die Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Otto Haller
    Ärztlicher Direktor Abteilung Virologie
    Institut für Mikrobiologie und Hygiene
    Tel.: 0761 203-6534
    Fax: 0761 203-6626
    E-Mail: haller.office@uniklinik-freiburg.de


    Weitere Informationen:

    http://www.gfv2011.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Medizin
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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