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22.03.2011 10:46

Barbara Schöneberger moderiert Felix Burda Award.

Verena Schenk-Welker Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hubert Burda Stiftung

    Deutschlands Präventionspreis ist Anlass für bundesweite Aktionen gegen Darmkrebs.

    München, 22.03.2011 – Am 10. April ist es wieder soweit. Dann wird für die diesjährigen Nominierten und Preisträger des Felix Burda Award der rote Teppich vor dem Hotel Adlon Kempinski in Berlin ausgerollt. Presenting Partner des Gala-Abends ist BMW Berlin. Moderatorin Barbara Schöneberger führt bereits zum zweiten Mal durch die Preisverleihung. Zum 10-jährigen Jubiläum der Stiftung werden mehr als 300 prominente Unterstützer der ersten Stunde und bekannte Gesichter aus Showbusiness, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft erwartet.

    Mehr als 60 Bewerbungen wurden in diesem Jahr zum Felix Burda Award eingereicht. Insbesondere der jährliche Darmkrebsmonat März wird hierbei von Städten, Institutionen, Unternehmen und Medien in ganz Deutschland zum Anlass genommen, auszeichnungswürdige Ideen umzusetzen mit denen Menschen über die Chancen der Vorsorge informiert werden können. Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury in diesem Jahr von der Nachhaltigkeit vieler Projekte und sieht darin den Beweis, dass sich der Felix Burda Award als begehrenswerter Anreiz für besonderes Engagement etabliert hat.

    „Es ist erstaunlich, zu wie vielen originellen Ideen und hochprofessionell durchgeführten Projekten die Menschen durch den Felix Burda Award angeregt werden,“ freut sich Stiftungsvorstand und Initiatorin des Präventionspreises Dr. Christa Maar bei der Durchsicht der Bewerbungen. „Neben vielen umfangreichen Aktionen von Städten oder großen Unternehmen, sind es vor allem zahlreiche kleine Organisationen, Arztpraxen, Apotheken und Privatpersonen, die sich engagieren, um die Menschen für die Darmkrebsprävention zu sensibilisieren. In diesem Jahr hat sich erstmals auch ein Fitness-Studio für den Award beworben. Für das besondere Engagement und für die Zeit, die all diese Personen in ihre Aktionen gesteckt haben, wollen wir allen mit dieser Gala danken. Die erfolgreichsten Projekte des vergangenen Jahres zeichnen wir mit dem Felix Burda Award 2011 aus.“

    Die Preisverleihung findet am 10. April 2011 im Hotel Adlon Kempinski in Berlin statt. Für 15 Nominierte wächst die Spannung auf die Ergebnisse der 18-köpfigen Experten-Jury. Die Sieger erhalten die Award-Trophäe, die der kanadische Künstler Christian Eckert in Gedenken an seinen verstorbenen Freund Felix Burda entworfen hat.

    Der Felix Burda Award wird in fünf Kategorien vergeben
    Public Prevention, Medical Prevention, Prevention at Work, Stars for Prevention und Journalism for Prevention. Den Gewinner in der Kategorie Journalism for Prevention erwartet ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro, gestiftet von YAKULT.
    OLYMPUS stellt das Preisgeld in der Kategorie Medical Prevention in Höhe von 5.000 Euro zur Verfügung. Und die Techniker Krankenkasse unterstützt die Kategorie Public Prevention.

    Weitere Charity-Partner sind in diesem Jahr: Springer Medizin, Norgine, CompuGROUP, HP und Valiton. Das Video zur Gala produziert Focus TV.

    Die Nominierten für den Felix Burda Award 2011.

    STARS FOR PREVENTION.
    Der Preisträger der Kategorie „Stars for Prevention“ wird ausschließlich von der Felix Burda Stiftung bestimmt. Erstmals legt die Stiftung in diesem Jahr die Shortlist der Kandidaten für die begehrte Trophäe offen: Comedian Atze Schröder, Schauspieler Erol Sander, Moderatorin Sandra Maischberger und Minister a.D. Manfred Stolpe.
    Alle Nominierten haben sich in ihren jeweiligen Tätigkeitsfeldern herausragend für das Anliegen der Felix Burda Stiftung eingesetzt, klare Bekenntnisse für die Darmkrebsvorsorge formuliert und persönliche Bezüge zum Thema preisgegeben. Sie haben Zeit und Mühe investiert, um mehr Menschen über die Chancen der Darmkrebsvorsorge und Früherkennung aufzuklären. Dieses Engagement verdient Dank und Würdigung.

    PUBLIC PREVENTION – Die Nominierten.

    1) Metropolregion Rhein-Neckar, Stiftung LebensBlicke, Gesundheitsnetz Rhein Neckar e.V. und Bundesverband der mittelständigen Wirtschaft: „1000 Leben retten.“

    „1000 Leben retten“ ist eine Aktion der Metropolregion Rhein-Neckar mit dem konkreten Ziel, die Zahl der in der Region jährlichen Todesfälle durch Darmkrebs zu reduzieren und mindestens 1000 Leben in den nächsten drei Jahren zu retten. In das Projekt sind über 120 private und kommunale Unternehmen wie Behörden, Krankenhäuser und andere öffentliche Einrichtungen eingebunden. Darüber hinaus wird aber auch die gesamte erwachsene Bevölkerung der Region angesprochen. Die Initiatoren des Großprojekts sind neben der Metropolregion Rhein-Neckar die Stiftung LebensBlicke, das Gesundheitsnetz Rhein Neckar e.V. und der Bundesverband der mittelständigen Wirtschaft.
    Die Jury war beeindruckt von Umfang und der Nachhaltigkeit des Projekts sowie von der hochprofessionellen Umsetzung auf allen Ebenen. Sie bescheinigt dem Projekt Modellcharakter für andere Regionen, da hier erstmals in einer konzertierten Aktion und unter Nutzung der vorhandenen Infrastruktur eine ganze Region zur Durchführung einer breit angelegten Darmkrebsvorsorgeaktion gebracht wurde.

    2) Christine und Martin Gerstenberger, Fit und Fun Fitnessclub; Sabine und Reiner Marhenke, ABC Schuhgeschäft: „Büdingen aktiv gegen Darmkrebs.“

    Bei „Büdingen aktiv gegen Darmkrebs“ organisierte erstmalig ein Fitness-Studio
    eine großangelegte Vorsorgeaktion für eine Stadt. Sie gipfelte in der Durchführung eines Präventionstags gegen Darmkrebs in der Büdinger Stadthalle, in die zahlreiche Kooperationspartner eingebunden waren. Die Präsentationen der beteiligten Partner und Vereine wurden ergänzt durch die Präsentation eines begehbaren Darmmodells und die Aufführung des Theaterstücks „Alarm im Darm“. Mit der Nominierung des Projekts für den Felix Burda Award würdigt die Jury den originellen Ansatz der Initiatoren, Fitness-Studios als Präventionsberater und Gesundheitsdienstleister zu nutzen. Die Büdinger Aktion wird als Möglichkeit gesehen, sie als Blaupause für andere Fitness-Clubs zu nutzen.

    3) Wilfried Jacobs, AOK Rheinland/HH: „Nicht gesehen gilt nicht. Was man nicht sieht, kann trotzdem da sein - Platzverweis für Darmkrebs.“

    Gemeinsam mit dem 1. FC Köln hat die AOK Rheinland/Hamburg bei einem Heimspiel des Fußball-Clubs eine Aktion zur Prävention von Darmkrebs im Stadion des 1. FC durchgeführt. Hauptansatzpunkt und Ziel der Aktion war es, die Aufmerksamkeit der vorwiegend männlichen Fußballanhänger im Stadion auf die Chance der Darmkrebsvorsorge zu lenken. Hintergrund ist, dass Männer häufiger und früher als Frauen an Darmkrebs erkranken (und versterben), aber weitaus weniger an Vorsorgeuntersuchungen für Darmkrebs teilnehmen. Die Aktion war höchst professionell geplant und organisiert. Die überwiegend männlichen 50.000 Stadionbesucher wurden z. B. in der Halbzeitpause in Kurzinterviews mit dem Thema Darmkrebs und Darmkrebsvorsorge konfrontiert, die auf die große Stadionleinwand übertragen wurden. An diversen Stellen standen AOK-Mitarbeiter bereit, um Interessenten zu beraten und als besonderen Service ggf. zu einer Darmspiegelung in Wohnortnähe anzumelden. Beworben wurde die Aktion durch Flyer, die auf allen Sitzplätzen ausgelegt waren, durch Anzeigen im Fan-Magazin und einen Clip im Fan-TV. In der Südkurve war ein AOK-Beratungsstand eingerichtet. Wer sich beraten ließ und zur Vorsorgeuntersuchung ging, erhielt einen Gutschein in Höhe von 25 EUR zur Einlösung im Fanshop.
    Die Jury zeigte sich beeindruckt von der Originalität der Idee, eine besonders vorsorgeresistente Zielgruppe zu adressieren, und bescheinigte der Aktion Modellcharakter für die deutsche Fußballlandschaft. Die Vereine seien als Träger des Breitensports Nr. 1 die besten Multiplikatoren für das Darmkrebsvorsorgethema.

    4) Heidi Lutter, Familienhilfe Darmkrebs: „Gefahr erkannt – dann wird handeln wichtig!! Familiärer Darmkrebs – HNPCC“ und „Genetischer Darmkrebs – gemeinsam sind wir stark!!“

    Mit großem persönlichem Engagement setzt sich die in ihrer Familie von erblichem Darmkrebs betroffene Heidi Lutter, die selbst an Darmkrebs erkrankt war und ihn durch glückliche Umstände überlebt hat, dafür ein, dass Menschen mit einer familiären Belastung für Darmkrebs über ihr erhöhtes Risiko und die Möglichkeit informiert werden, die Entwicklung tödlicher Karzinomen durch Vorsorge verhindern zu können. Heidi Lutter scheut sich nicht, ihre Geschichte vor Fernsehkameras zu erzählen und zum Gegenstand von Vorträgen zu machen, die sie in ganz Deutschland hält. Sie geht auf die Medien zu, gibt Interviews und hat die die „Familienhilfe Darmkrebs“ gegründet, die anderen Betroffenen mit Rat und Tat zu Seite steht. Dass ihr Schicksal möglichst vielen von erblichem Darmkrebs Betroffenen erspart bleibt, ist ihr ein persönliches Anliegen, für das sie sich in der Öffentlichkeit mit hohem zeitlichem und finanziellem Einsatz einsetzt.
    Für ihr überzeugendes Engagement und den großen persönlichen Einsatz in der Sache des familiären Darmkrebses nominiert die Jury Heidi Lutter für den diesjährigen Felix Burda Award.

    PREVENTION AT WORK – Die Nominierten.

    1) Dr. Andrea Stahl und Dr. Volker List, Karlsruher Institut für Technologie: „Darmkrebsvorsorge 2009 und 2010.“

    Die Darmkrebsvorsorgeaktion des Karlsruher Instituts für Technologie fand 2009/10 zum dritten Mal statt. Angesprochen waren alle Mitarbeiter ab dem Alter von 40 Jahren angesprochen, d. h. auch ein großer Teil der Mitarbeiter, die noch keinen gesetzlichen Anspruch auf Darmkrebsfrüherkennung haben, erhielten die Möglichkeit zur Teilnahme. Die Mitarbeiter erhielten zusammen mit ausführlicher Information einen immunologischen Stuhltest an ihre private Anschrift zugesandt. Im Institut selbst fanden Vorträge zur Darmkrebsvorsorge und zuden Risikofaktoren Bewegungsmangel und falsche Ernährung statt. Bei positivem Testergebnis wurde ein persönliches Gespräch mit dem Betriebsarzt zur ausführlichen Besprechung des weiteren Vorgehens angeboten.
    Die Jury überzeugte vor allem die hohe Teilnahmequote der Aktion: 52 Prozent der angeschriebenen 2400 Mitarbeiter über 40 Jahre machten den Test. Als vorbildlich angesehen wird auch die hohe Akzeptanz der beratenden Begleitung der Betriebsärzte, die bewirkte, dass fast alle positiven Testergebnisse leitliniengerecht durch eine Darmspiegelung abgeklärt werden konnten. Das ist selbst in großen Unternehmen mit einem ausgedehnten werksärztlichen Dienst nur selten der Fall. Die Jury bewertete die Darmkrebsvorsorgeaktion des Karlsruher Instituts für Technologie als vorbildlich insbesondere für mittelständische Unternehmen und nominierte sie für den diesjährigen Felix Burda Award.

    2) Susanne Mantesberg, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege Bochum: „Aktionstag Darmkrebsvorsorge – Da mach ich mit“

    Der Aktionstag der Bezirksverwaltung Bochum der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst- und Wohlfahrtspflege zur Darmkrebsvorsorge wurde durch einen Arbeitskreis von Mitarbeitern organisiert. Er richtete sich an alle 120 Mitarbeiter der Organisation, denen die Möglichkeit angeboten wurde, kostenfrei einen immunologischen Stuhltest durchzuführen. Unterstützt wurde die Aktion durch die Einrichtung eines Stammtisches zum Austausch über Erfahrungen mit dem Test und der Darmspiegelung. Eine Einführung in das Thema gab ein niedergelassener Gastroenterologe, der neben der Betriebsärztin auch für Einzelgespräche zur Verfügung stand. Begleitet wurde die Vorsorgeaktion zudem durch Ernährungsberatung und Bewegungsaktionen.
    Die Jury bewertete die Aktion als beispielhaft für Unternehmen von ähnlicher Größe. Sie hat die Bochumer Aktion deshalb für den Felix Burda Award nominiert.

    3) Dr. Ingeborg Eisenacher-Abelein, Deutsche Telekom AG: „Darmkrebsvorsorge 2010.“

    Angesprochen wurden alle 80.000 Mitarbeiter der Telekom, Die primäre Zielgruppe waren aber die Mitarbeiter ab dem Alter von 45 Jahren. Die Mitarbeiter wurden auf dem Postweg persönlich zur Vorsorgeaktion eingeladen und konnten mittels eines Gutscheins kostenfrei einen immunologischen Stuhltest beziehen und auswerten lassen.
    Die Jury überzeugte die insgesamt sehr professionelle Durchführung und die Nachhaltigkeit der Aktion, die bei der Telekom bereits zum wiederholten Mal stattfand. Sie nominierte die Aktion für den diesjährigen Felix Burda Award.

    4) Dr. Annett Knüppel, Infineon Technologies Dresden GmbH: „Darmkrebs ist heilbar – wenn er rechtzeitig erkannt wird“

    Die Unternehmensaktion der Infineon Technologies Dresden GmbH richtete sich an alle Mitarbeiter und Leiharbeiter des Standorts Dresden ab dem 40. Lebensjahr und wurde bereits zum dritten Mal durchgeführt. Die Mitarbeiter wurden auf Großbildschirmen in stark frequentierten Räumen, im Intranet, mit Plakaten und Flyern zur Teilnahme aufgefordert und über das Intranet nochmals an die Aktion erinnert. Die Jury zeigte sich von der hohen Teilnahmequote von 45 Prozent der angesprochenen Zielgruppe und der Nachhaltigkeit der Aktion beeindruckt und nominierte sie für den diesjährigen Felix Burda Award.

    MEDICAL PREVENTION – Die Nominierten.

    1) Dr. Axel Munte und Prof. Dr. Alexander Katalinic, Kassenärztliche Vereinigung Bayerns KVB/ Institut für Krebsepidemiologie e.V. an der Universität Lübeck: „Räumliche Karzinomanalyse Bayern: regionaler Vergleich der Inzidenz kolorektaler Karzinome in Bayern im Zeitraum 2006-2008.“

    Vor dem Hintergrund einer großen, vorbildlichen Datenbasis liefert das vorliegende Projekt wichtige Erkenntnisse für die Versorgungsforschung. Eine Betrachtung der regionalen Unterschiede von Karzinom- und Adenominzidenz wie auch regional unterschiedlicher Koloskopieraten ist innovativ und wurde in solcher Form bisher nicht durchgeführt. Die Arbeit bietet zudem die Grundlage für weitergehende Untersuchungen, die die regional unterschiedlichen sozioökonomischen Faktoren berücksichtigen. Durch die Zusammenführung mehrerer epidemiologischer Aspekte, wie sie die vorliegende Datenbasis möglich macht, sind wertvolle Erkenntnisse für die Versorgungsforschung zu erwarten. Die vorliegende Arbeit bewerte die Jury als in diesem Sinne wegweisend - und nominiert die Bewerbung für den Felix Burda Award 2011.

    2) Friedrich Schütte, BKK 24: „Darmkrebsvorsorge-Screening mit Hilfe der PillCam Colon.“

    Auf Initiative der Betriebskrankenkasse BKK 24 wurden im Rahmen einer Pilotstudie die möglichen Effekte der Kapselendoskopie auf die Teilnahme an der Darmkrebsvorsorge untersucht. Die vorliegende Pilotstudie wird von der Jury als gute Grundlage für weitergehende Untersuchungen mit neuen Diagnostikverfahren angesehen, da für die zukünftige Darmkrebsprävention die Vorschaltung von Filtertools vor die Darmspiegelung zunehmend wichtiger werden wird. Die Jury zeigte sich beeindruckt von der Tatsache, dass eine gesetzliche Krankenkasse die Initiative zu einer solchen Studie ergriffen hat und sieht sie als gutes Beispiel für mögliche Initiativen anderer gesetzlicher Kostenträger. Das Projekt wird deshalb für den Felix Burda Award 2011 nominiert.

    3) Prof. Dr. Thomas Rösch, Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf: „Berlin Colonoscopy Project (BECOP)”

    Die vorliegende Bewerbung beinhaltet eine wissenschaftliche Arbeit von sehr hoher Qualität. Vielschichtig werden dabei unterschiedliche Aspekte wie auch neuere Techniken der Vorsorgekoloskopie berücksichtigt und präzise untersucht. Auf der Basis einer hochwertigen wissenschaftlichen Datenanalyse liefert die Arbeit Aufschluss zu mehreren wichtigen Fragestellungen. Besonders hervorheben will die Jury die neuen Erkenntnisse zur Komplikationsrate bei Koloskopien, die hier erstmals auch den Zeitraum über die eigentliche Untersuchungsmaßnahme heraus berücksichtigen. Als wegweisend sieht die Jury auch die enge Kooperation von Universitätsklinik und niedergelassenen Ärzten an, auf der die vorliegende Untersuchung aufbaut. Die Bewerbung wurde für den Felix Burda Award 2011 nominiert.

    JOURNALISM FOR PREVENTION – Die Nominierten.

    1) Sabine Schwörer, Berliner Kurier „Darmkrebs – So bleiben Sie gesund.“

    Der Gesamtbeitrag der freien Journalistin besteht aus verschiedenen Artikeln zu unterschiedlich Facetten des Darmkrebsthemas. Er wurde als achtseitige Beilage des Berliner Kuriers veröffentlicht, der in einer Auflage von 370.000 erscheint. Beitrag klärt über die Heilungschancen bei der Diagnose Darmkrebs ebenso auf wie über Risikofaktoren und und die unterschiedlichen Testmethoden zur Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs. Den Lesern wird außerdem eine Liste der Darmspezialisten im Raum Berlin zur Verfügung gestellt. Die Jury würdigte mit ihrer Nominierung die unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema, die der Beitrag abdeckt, sowie die ausführliche Hintergrundinformation.

    2) Golo Willand, plus Magazin und Frau im Leben: „8 Minuten, die (vielleicht) Ihr Leben retten.“

    Der Beitrag „8 Minuten, die (vielleicht) Ihr Leben retten“ des freien Journalisten erschien inhaltsgleich in den Frauenzeitschriften plus Magazin und in Frau im Leben und erreichte eine Auflage von 286.000 Exemplaren. Der vierseitige Artikel mit dem klaren Fokus auf dem Thema Darmkrebsvorsorge beschreibt in verständlicher Sprache und Form die Vorbereitung auf die Vorsorgedarmspiegelung. Dies ist insofern ein wichtiges Thema, als die Vorbereitung auf die Spiegelung von vielen Betroffenen als der unangenehmste Teil der Untersuchung empfunden wird. Der bildet den zeitlichen Ablauf der Vorbereitung ab, angefangen von der Reduktion fester Nahrung bis hin zum Morgen der Untersuchung, und macht die Prozedur, die oft mit diffusen Ängsten verbunden ist, in der Vorstellung leichter nachvollziehbar. Der Jury gefiel bei diesem Beitrag der originelle tagebuchartige Ansatz, den sie für geeignet hält, Ängste zu reduzieren. Sie hat den Beitrag deshalb für den Felix Burda Award 2011 nominiert.

    3) Ingeborg Hain, Bayerischer Rundfunk: „Zivilisationskrankheit Darmkrebs - Der Tumor ohne Vorwarnung."

    Der eingereichte Beitrag der Hörfunkjournalistin des Bayerischen Rundfunks zum Thema Darmkrebs klärt umfassend über Vorstufen und Früherkennungs-möglichkeiten von Darmkrebs auf. Dabei kommen neben Patienten auch zahlreiche Experten zu Wort. Neben dem Krankheitsbild beleuchtet der Beitrag auch das erbliche und familiäre Risiko und thematisiert umfassend die Möglichkeiten der Therapie.
    Bei ihrer Nominierung unterstrich die Jury besonders den Umfang des Beitrags, die sehr gute Recherchearbeit und die insgesamt professionelle Umsetzung des Radiobeitrags.


    Weitere Informationen:

    http://"www.felix-burda-award.de";
    http://"www.felix-burda-stiftung.de/presseportal";


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Gesellschaft, Medizin, Politik, Wirtschaft
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Pressetermine
    Deutsch


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