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30.03.2011 16:43

Prof. Peter Biberthaler ist neuer Leiter der Unfallchirurgie am Klinikum rechts der Isar

Tanja Schmidhofer Pressestelle
Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München

    Zum 1. April 2011 nimmt Prof. Dr. Peter Biberthaler seine Tätigkeit als Leiter der Klinik für Unfallchirurgie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München auf. Zuletzt war er als geschäftsführender Oberarzt der Chirurgischen Klinik Innenstadt der LMU München tätig. Die Unfallchirurgie, die bisher als Abteilung der Klinik für Orthopädie von Prof. Ulrich Stöckle geleitet wurde, wird mit seinem Amtsantritt zur eigenständigen Klinik.

    Der neue Klinikdirektor stammt ursprünglich aus Landsberg und ist inzwischen ein echter Münchner: Er studierte an der LMU München Medizin und startete im Anschluss daran seine ärztliche Tätigkeit an der Chirurgischen Klinik Innenstadt der LMU. Nachdem er dort zunächst die Leitung der Arbeitsgruppe Polytrauma übernommen hatte, leitete er später das Team „Obere Extremitäten“, wurde 2007 geschäftsführender Oberarzt der Unfallchirurgie und 2009 der Gesamtklinik. Im Jahr 2005 habilitierte sich der Facharzt für Chirurgie mit dem Schwerpunkt Unfallchirurgie sowie für Orthopädie und Unfallchirurgie mit dem Thema: „Identifikation initialer Aktivierungsmechanismen immunkompetenten Zellen polytraumatisierter Patienten“.

    Zu den klinischen Schwerpunkten Peter Biberthalers gehört neben Verletzungen der Arme und Schultern sowie der Alterstraumatologie insbesondere auch die Versorgung von Schwerverletzten mit Polytraumata. Er erläutert: „Ein besonderes Gewicht der Arbeit in der Unfallchirurgie wird auch künftig auf der Versorgung der Patienten in der Notaufnahme und auf dem Polytraumamanagement liegen. Dabei lege ich großen Wert auf eine enge Kooperation mit der Münchner Berufsfeuerwehr und den Rettungsdiensten.“
    So ist es naheliegend, dass auch sein wissenschaftlicher Schwerpunkt beim Polytrauma liegt. Die Arbeitsgruppe um Prof. Biberthaler konnte als erste weltweit herausfinden, dass es ein individuelles genetisches Risiko für Organstörungen nach Polytrauma gibt. Diese Arbeiten wird er am Klinikum rechts der Isar nun in Kooperation mit der LMU und der Unfallklinik Murnau erweitern.

    Von großer Bedeutung ist für Biberthaler auch die Ausbildung angehender Mediziner: „Eine Grundausbildung in der Unfallchirurgie ist für jeden Mediziner wichtig. So sollte jeder Arzt häufige Verletzungen erkennen und erste Maßnahmen einleiten können. Daher ist es aus meiner Sicht unerlässlich, dass Studenten hier schon früh eine möglichst praxisbezogene Ausbildung erhalten.“

    Für seine künftige Aufgabe hat Biberthaler eine klare Priorität: „Über allem steht für mich die hohe Qualität der ärztlichen und pflegerischen Behandlung unserer Patienten. Niemand rechnet ja damit, dass er morgen einen Unfall haben wird. Somit werden die oft jungen und aktiven Patienten aus ihrer Umwelt in eine für sie bedrohliche Situation herausgerissen. Eine der besonderen Herausforderungen der Unfallchirurgie ist es, diese Patienten so schnell und mit so wenig Funktionseinbußen wie möglich wieder in ihre angestammte Welt zurückzuführen. Mir ist wichtig, dass der Patient sich dann in jedem einzelnen Moment darauf verlassen kann, dass er medizinisch optimal versorgt und auch menschlich in guten Händen ist.“
    Aus Sicht des neuen Klinikdirektors verdient eine Klinik dieses Vertrauen nur dann, wenn bei der Behandlung der Patienten alle an einem Strang ziehen: „Ich möchte meinen Mitarbeitern ideale Bedingungen bieten, um kompetent und motiviert bestmögliche Leistungen zu bringen. Und auch eine gute Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten liegt mir sehr am Herzen – im Sinne unserer Patienten.“


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Medizin
    überregional
    Personalia
    Deutsch


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