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15.04.2011 11:43

Stärkere Zusammenarbeit zwischen Universität Basel und Friedrich Miescher Institut

lic. phil. Christoph Dieffenbacher Öffentlichkeitsarbeit
Universität Basel

    Die Universität Basel und das Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research (FMI) in Basel wollen ihre bisherige Kooperation verstärken. Dafür haben sie eine neue Zusammenarbeitsvereinbarung abgeschlossen. Das FMI erhält damit den Status eines mit der Universität Basel assoziierten Instituts.

    Das von der Novartis Forschungsstiftung getragene FMI arbeitet an der Schnittstelle zwischen der akademischen Grundlagenforschung und deren biomedizinischen Anwendung. Als Forschungsinstitution hat das 1970 gegründete Institut eine ausgezeichnete internationale Reputation, etwa in den Forschungsbereichen Zellwachstumskontrolle, Neurobiologie und Epigenetik. Das FMI führt in seinen Forschungsgebieten Professuren der Universität Basel, bildet Studierende und Doktorierende aus und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs.

    Die Universität Basel ist in den Life Sciences stark positioniert und möchte diese Position durch strategische Allianzen und Zusammenarbeitsverträge weiter stärken. Damit können in den prioritären Forschungsschwerpunkten Synergien geschaffen und wissenschaftliche Netzwerke gefördert werden.

    Das FMI ist bereits heute zusammen mit anderen Forschungsinstitutionen im Raum Basel im Rahmen des «Basel Network of Excellence in Life Sciences» gut mit der Universität vernetzt. Mit der neuen Vereinbarung wird eine noch stärkere Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung zwischen der Universität Basel und dem FMI angestrebt. So sollen zum Beispiel beim FMI vermehrt universitäre Professuren geschaffen oder gemeinsame Anstellungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vorgenommen werden. Die neue Vereinbarung bietet hierzu die Grundlage und regelt unter anderem die Zusammenarbeit, die Mitsprache- und Mitwirkungsrechte beider Partner, den Umgang mit Publikationen, die Rechte an Forschungsergebnissen aus gemeinsamen Projekten und deren wirtschaftliche Umsetzung. Die am FMI angestellten Professorinnen und Professoren der Universität sind in Rechten und Pflichten den übrigen Professuren der Universität gleichgestellt.

    «Die neue Vereinbarung unterstreicht das Bekenntnis beider Organisationen zur Zusammenarbeit und zur Nutzung von Synergien, um die Region Basel im Bereich Life Sciences und Forschung weiter zu stärken,» sagt Susan Gasser, Direktorin des FMI. «Ausserdem festigt sie die Rolle des FMI als Liaison zwischen Akademie und Industrie.»

    Der neue Vertrag zwischen der Universität Basel und dem FMI wird auf unbestimmte Dauer abgeschlossen. Eine ähnliche neue Assoziierungsvereinbarung im Bereich der Life Sciences hat die Universität Basel bereits mit dem Schweizerischen Tropen- und Public Health Institut abgeschossen.

    Weitere Auskünfte
    Prof. Dr. Peter Meier-Abt, Vizerektor Forschung der Universität Basel, Tel.: 0041 61 267 27 35, E-Mail: Peter.Meier-Abt@unibas.ch

    Christoph Tschumi, Verwaltungsdirektor der Universität Basel, Tel. 0041 61 267 30 01, E-Mail: christoph.tschumi@unibas.ch

    Prof. Dr. Susan Gasser, Direktorin Friedrich Miescher Institut, Tel.: 0041 61 697 50 25, E-Mail: Susan.Gasser@unibas.ch


    Weitere Informationen:

    http://www.fmi.ch - Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research (FMI)


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Biologie, Medizin
    regional
    Kooperationen, Organisatorisches
    Deutsch


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