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20.04.2011 14:15

Professor Dr. Hans-Karl Leetz wird 80 Jahre alt

Irina Urig Pressestelle der Universität des Saarlandes
Universität des Saarlandes

    Am 28. April kann der seit nahezu fünf Jahrzehnten der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes verbundene Professor für Biophysik und physikalische Grundlagen der Medizin und ehemalige Direktor des Instituts für Radiologische Physik Dr. Hans-Karl Leetz in Homburg seinen 80. Geburtstag begehen.

    In Weimar geboren, kam er nach dem Studium der Experimentalphysik an der Freien Universität Berlin und einer Tätigkeit als Physiker am Strahleninstitut des Allgemeinen Krankenhauses St. Georg in Hamburg zum 1. November 1962 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das von Prof. Dr. Hermann Muth geleitete Institut für Biophysik der Universität des Saarlandes auf dem Homburger Campus. Nach der Promotion zum Dr. rer. nat. an der Saarbrücker Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät begann er mit dem Aufbau einer eigenständigen Arbeitsgruppe für Medizinische Strahlenphysik des Instituts für Biophysik an der Radiologischen Universitätsklinik und wurde im November 1967 zum wissenschaftlichen Assistenten ernannt. 1971 habilitierte er sich an der Medizinischen Fakultät mit der Studie „Experimentelle und theoretische biophysikalische Untersuchungen zur Ermittlung der Dosisverteilung ultraharter Photonenstrahlung in gewebeäquivalenten Medien unter Berücksichtigung strahlentherapeutischer Gesichtspunkte“ für das Fach „Biophysik und physikalische Grundlagen der Medizin“ und wurde zum Professor und Wissenschaftlichen Rat ernannt.

    Nachdem er einen ehrenvollen Ruf auf eine Professur für Bestrahlungsplanung an die Universität Göttingen abgelehnt hatte, leitete er von April 1985 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand als Direktor das Institut für Radiologische Physik der Universität des Saarlandes im Fachbereich Klinische Medizin und ist seit Sommersemester 2005 Fachleiter des Master-Fernstudiengangs „Medizinische Strahlenphysik“ an der Technischen Universität Kaiserslautern. Sein wissenschaftliches Oeuvre umfasst über 100 Publikationen zu den verschiedensten Bereichen der medizinischen Strahlenanwendung.

    In besonderer Weise engagierte sich der Jubilar auf nationaler und internationaler Ebene für die wissenschaftliche Gemeinschaft. So agierte er beispielsweise in der „Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik e.V.“, die ihn 2003 mit der Verleihung der Glocker-Medaille ehrte, als Gründungsmitglied und Vorsitzender. Er ist unter anderem „Honorary Member of the Council“ der „European Federation of Organisations for Medical Physics“ und Träger der Ehrenspange des Normenausschusses Radiologie im Deutschen Institut für Normung e.V. (DIN).

    Weitere Informationen erteilt:
    Dr. Wolfgang Müller
    Archiv der Universität des Saarlandes
    Telefon: 0681 / 302-2699
    E-Mail: w.mueller@univw.uni-saarland.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Medizin, Physik / Astronomie
    regional
    Personalia
    Deutsch


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