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26.04.2011 17:34

Augenmerk auf verlässlichen Daten

Silvia Leek Öffentlichkeitsarbeit und Pressestelle
Max-Planck-Institut für demografische Forschung

    Die Ausgabe 1/2011 des Informationsblattes „Demografische Forschung Aus Erster Hand“ ist von nun an erhältlich unter http://www.demografische-forschung.org.

    Die Themen dieser Ausgabe sind:

    +++ Auf der Suche nach dem modernen Methusalem +++
    Neues Wissen über Sterblichkeit im Alter über 110

    Steigt die Sterbewahrscheinlichkeit im sehr hohen Alter weiter an oder sinkt sie ab? Hat sich die Mortalität in den höchsten Altersstufen in den vergangenen Jahrzehnten verbessert – ähnlich wie es für andere Lebensalter beobachtet wurde – oder ist sie unverändert geblieben? Eine internationale Forschergruppe, koordiniert vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung, Rostock, hat erstmals den Mortalitätsverlauf nach dem Alter 110 untersucht und festgestellt, dass sich das Sterberisiko auf einem Plateau von 50 Prozent pro Jahr einpendelt.

    +++ Religiosität und direkte Heirat noch immer verbunden +++
    Häufigster Lebensweg in Österreich: Lebensgemeinschaft, Heirat und zwei Kinder

    Familienverläufe können sehr unterschiedliche Muster aufweisen. Lebt eine Person allein? Heiratet sie, ohne zuvor mit dem Partner zusammengelebt zu haben, und gründet eine Familie? Lebt ein Paar unverheiratet zusammen und bleibt kinderlos? Eine neue Studie des Vienna Institute of Demography zeigt, welche Merkmale die Biografie einer Person beeinflussen.

    +++ Blick in die Zukunft bleibt mit Unsicherheit behaftet +++
    Dennoch können demografische Bevölkerungsprognosen verlässliche Wegweiser sein

    Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft benötigen Daten zur zukünftigen Bevölkerungsentwicklung, um frühzeitig und nachhaltig handeln zu können. Demografische Prognosen sind jedoch mit Unsicherheit behaftet. Prognoseannahmen und ein weiter Prognosehorizont bergen Risiken der Fehleinschätzung, wie ein Vergleich realer und geschätzter Trends für Deutschland zeigt.

    Herausgeber:
    http://www.demogr.mpg.de - Max-Planck-Institut für demografische Forschung
    http://www.oeaw.ac.at - Österreichische Akademie der Wissenschaften
    http://www.rostockerzentrum.de - Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels

    Kontakt:
    Silvia Leek
    Max-Planck-Institut für demografische Forschung
    Konrad-Zuse-Str.1
    18057 Rostock, Deutschland
    Telefon: +49(381)2081-0
    Telefax: +49(381)2081-443
    E-Mail: redaktion@demografische-forschung.org


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin, Philosophie / Ethik, Psychologie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungsergebnisse
    Deutsch


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