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27.04.2011 13:03

Dreijähriges Wissenschafts-Programm soll Fortbildung für Herz-Mediziner optimieren

Christiane Limberg Pressestelle
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V.

    Vom 27. – 30. April 2011 findet in Mannheim die 77. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) statt

    Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) verbessert die wissenschaftliche Fortbildung von Medizinern weiter und bietet ab sofort das dreijährige Programm „Grundlagen der Herz-Kreislauf-Forschung“ an. In zwölf Workshops werden insgesamt 60 wesentliche Aspekte der modernen kardiovaskulären Forschung abgehandelt, die Teilnehmer erhalten am Ende des Dreijahreszyklus ein Zertifikat. „Die Workshops werden von der DGK organisiert und finanziert, die DGK nimmt mit diesem Programm eine Vorreiterrolle unter den Fachgesellschaften ein“, so Prof. Dr. Gerd Hasenfuß (Georg-August-Universität Göttingen, Universitätsmedizin, Abtl. Kardiologie und Pneumologie) bei einem Pressegespräch anlässlich der 77. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK). Von Mittwoch bis Samstag (27. – 30. April 2011) werden im Congress Center Mannheim (CCM) rund 7000 aktive Teilnehmer aus 25 Nationen erwartet.

    Klinische Forschung entscheidend für Fortschritte in Diagnostik und Behandlung

    „Die Klinische Forschung ist die Grundvorrausetzung für Innovationen in der Medizin. Sie ist entscheidend für die Fortschritte in der Diagnostik und der Behandlung unserer Patienten“, begründet Prof. Hasenfuß die Initiative der DGK. „Ganz wesentlich für die klinische Forschung ist die Motivation von Ärztinnen und Ärzten, die einen strukturierten wissenschaftlichen Ausbildungsweg absolviert haben, neben ihrer ärztlichen Tätigkeit wissenschaftlich zu arbeiten.“ Mit der Etablierung des neuen wissenschaftlichen Fortbildungsprogramms reagiert die DGK unter anderem auf Bedenken der Deutschen Forschungsgemeinschaft, „dass sich immer weniger junge Medizinerinnen und Mediziner für die Wissenschaft entscheiden.“ Prof. Hasenfuß: „Ein Aspekt, der die qualifizierte wissenschaftliche Tätigkeit von Ärzten in der Weiterbildung erschwert, ist das bisherige weitestgehende Fehlen strukturierter wissenschaftlicher Fortbildungskonzepte für Mediziner, so dass die wissenschaftliche Tätigkeit häufig auf das Thema der eigenen Promotion oder Habilitation fokussiert bleibt.“
    Die einzelnen Workshops widmen sich den folgenden Themen: Bildgebung des Myokards und Myokardfunktion, Vaskuläre Biologie, Stammzellbiologie, Herzinsuffizienz, Drug Development, Grundlegende Mechanismen der Zellbiologie, Methoden in der kardiovaskulären Grundlagenforschung, Formalia und Soft Skills, Tiermodelle, Calcium und Arrhythmie, Ischämie/Reperfusion und Kardiovaskuläre Entwicklungsbiologie. Prof. Hasenfuß: „Die Fortbildungsreihe ist als Ergänzung zu einer strukturierten Forschungsfreistellung in den Forschungslaboren der klinischen Abteilung oder in theoretischen Instituten zu verstehen.“

    Aus- Fort- und Weiterbildung hat sehr hohen Stellenwert

    Für die DGK hat die Aus- Fort- und Weiterbildung ihrer Mitglieder eine sehr hohe Priorität, bisher wurden Instrumente wie Kongresse, Zeitschriften, die Weiter- und Fortbildungs-Akademie Kardiologie, Curricula für Aus- und Weiterbildung etabliert. Die Fachgesellschaft finanziert auch Stipendien und vergibt Preise für hervorragende wissenschaftliche Veröffentlichungen.

    Kontakt:
    Pressestelle der DGK
    Achenbachstraße 43
    40237 Düsseldorf
    Tel.: 0211 / 600692 - 51
    Fax: 0211 / 600692 - 10
    Prof. Dr. Eckart Fleck (Pressesprecher, Berlin)
    E-Mail: fleck@dhzb.de
    Christiane Limberg (Pressereferentin, Düsseldorf)
    E-Mail: limberg@dgk.org

    Vom 27.-30. April 2011 in Mannheim:
    Kongress-Pressebüro: 0621 / 4106 - 5002
    B & K Medien- und Kommunikationsberatung: 0621 / 4106 – 5005;
    mobil 0043-676-6356775

    Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) mit Sitz in Düsseldorf ist eine wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaft mit heute mehr als 7500 Mitgliedern. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen, die Ausrichtung von Tagungen und die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder. 1927 in Bad Nauheim gegründet, ist die DGK die älteste kardiologische Gesellschaft in Europa. Weitere Informationen unter www.dgk.org.


    Weitere Informationen:

    http://www.dgk.org


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    überregional
    Forschungsergebnisse
    Deutsch


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