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24.05.2011 11:27

Wissenschaftsministerium fördert Promotionskolleg zu „Familiengesundheit im Lebensverlauf“

Kay Gropp Pressestelle
Universität Witten/Herdecke

    Gemeinsames Kolleg von Uni Witten/Herdecke und Hochschule Osnabrück ermöglicht Promotion für Hebammen und Pflegewissenschaftler

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das von der Universität Witten/Herdecke und der Hochschule Osnabrück gemeinsam beantragte Forschungskolleg „Familiengesundheit im Lebensverlauf“. Aus mehr als 90 Bewerbungen gehört der Antrag zu den 7 Gewinnern in dem Programm, das es Absolventen der Universität und der Fachhochschule zukünftig ermöglicht, gemeinsam im Forschungsgebiet Familiengesundheit zu promovieren.

    „Das ist ein großer Erfolg für die Pflege- und Hebammenwissenschaft“, sagt Prof. Dr. Wilfried Schnepp von der Universität Witten/Herdecke zu der Förderung des gemeinsamen Promotionskollegs mit der Hochschule Osnabrück. Mit der Initiative des BMBF sollen spezielle Forschungsstärken von Partnern unterschiedlicher Hochschultypen für die gemeinsame Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses genutzt werden. Auch mit einem Fachhochschulabschluss lässt sich also zukünftig ein Doktortitel erwerben. „Die Förderung belohnt die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit, Interdisziplinarität und Kooperationsbereitschaft und die gute Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück“, sagt der wissenschaftliche Geschäftsführer der UW/H, Prof. Dr. Martin Butzlaff.

    Ausgehend von einer Lebenslaufperspektive werden in dem Forschungskolleg Gesundheit, Krankheit und Pflegebedürftigkeit in Familien untersucht. Die Ergebnisse sollen für die Praxisdisziplinen Pflege und Geburtshilfe nutzbar gemacht werden, um Konzepte zur Stabilisierung und Unterstützung von Familien in den verschiedenen Phasen des Lebenslaufs - von der Schwangerschaft bis zum Lebensende - zu entwickeln. „Das Forschungskolleg trägt der wichtigen Bedeutung von Familien bei Pflegebedürftigkeit und Krankheit Rechnung und hat somit auch hohe gesellschaftliche Relevanz“ erklärt Jun.-Prof. Dr. Sabine Metzing von der Universität Witten/Herdecke.

    Zentrale Bausteine der Familiengesundheit beider Hochschulen werden im Forschungskolleg verzahnt. Der Bereich junge Familienbildung wird durch die Professorinnen Dr. Claudia Hellmers und Dr. Friederike Zu Sayn-Wittgenstein der Hochschule Osnabrück vertreten, das Gebiet „Bedürfnisse chronisch kranker Kinder und Eltern“ durch Juniorprofessorin Dr. Sabine Metzing von der Universität Witten/Herdecke. Das Themengebiet „Krankheitserleben und Bewältigung“ steht unter Federführung von Prof. Dr. Martin Moers der Osnabrücker Hochschule und auch das Fachthema „Versorgungssystem“ im Bereich „Pflegende Angehörige“, vertreten durch Prof. Dr. Andreas Büscher von der Hochschule Osnabrück, wird Gegenstand der Forschung sein. Geschlossen wird der Kreis mit dem wichtigen Thema Palliativpflege mit der Frage „Wie geht es den betroffenen Familien und was brauchen diese Menschen?“ von Prof. Dr. Wilfried Schnepp der Universität Witten/Herdecke. „Wir sind davon überzeugt, dass die Promotionen, die in diesem Forschungskolleg entstehen werden, gut an die Gesundheitsforschung der Bundesregierung anschließen,“ so Sabine Metzing und Wilfried Schnepp.

    Weitere Informationen bei
    Jun.-Prof. Dr. Sabine Metzing, 02302 / 926-377, Sabine.Metzing@uni-wh.de und
    Prof. Dr. Wilfried Schnepp,02302 / 926-338, Wilfried.Schnepp@uni-wh.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Forschungsprojekte, Kooperationen
    Deutsch


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