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29.05.2011 11:51

Besucheransturm beim ersten Tag der offenen Tür im NCT Heidelberg

Alenka Tschischka Unternehmenskommunikation
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg

    Rund 1200 Besucher strömten am Samstag, den 28.05.2011, ins Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, um sich über aktuelle Themen in Krebsmedizin und Krebsforschung zu informieren.

    Rund 1200 Besucher strömten am Samstag, den 28.05.2011, ins NCT Heidelberg, um sich über aktuelle Themen in Krebsmedizin und Krebsforschung zu informieren.

    Bis aus dem hohen Norden waren die Gäste ins Neuenheimer Feld gekommen, um sich bei Expertenvorträgen, Informationsständen und Laborführungen einen Einblick in die Arbeit des NCT Heidelberg zu verschaffen. „Ein tolles Gebäude, beeindruckende Krankenversorgung und spannende Forschung!“ zog die Bremer Biologiestudentin Karin Schmidt Bilanz. „Der weite Weg hat sich absolut gelohnt!“ Auch Professor Christof von Kalle, Sprecher des NCT-Direktoriums und Abteilungsleiter am Deutschen Krebsforschungszentrum, zeigt sich hoch zufrieden mit dem ersten Tag der offenen Tür. Er erklärt sich den Andrang mit dem überzeugenden Konzept des NCT, des ersten Comprehensive Cancer Centers Deutschlands: „Wir sind überwältigt vom großen Interesse und der Neugier der Besucher. Klinik und Forschung sind im NCT unter einem Dach vereint. Das sichert die bestmögliche Versorgung für Krebspatienten und ermöglicht es gleichzeitig, vielversprechende Ergebnisse aus der Forschung möglichst schnell ans Krankenbett zu übertragen.“

    Klare Wege für den Patienten

    Ein großer Vorteil des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen sind die kurzen Wege für die Patienten: Im NCT kommen die Ärzte verschiedener Fachdisziplinen aus dem Universitätsklinikum Heidelberg zusammen und erarbeiten gemeinsam die bestmögliche Behandlungsstrategie. „Wir stellen den Patienten in den Mittelpunkt. Dieser Ansatz fand bei den Besuchern großen Anklang“, erklärt Professor Dirk Jäger, Ärztlicher Direktor am NCT. „Neben der ärztlichen und pflegerischen Versorgung auf höchstem Niveau konnten wir den Besuchern auch vorstellen, wie wir die Patienten umfassend beraten und unterstützen. Dies wird durch die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen noch ergänzt.“ Vor allem die Tumorkonferenzen, die so genannten Tumorboards, waren bei den Besuchern stark gefragt. Im klinischen Alltag erarbeiten dort interdisziplinäre Ärzte-Teams individuelle Therapiepläne für jeden Patienten.

    Ein Haus für die moderne Krebsmedizin und -forschung

    Bereits im Vorfeld meldeten sich 250 Interessierte zu den verschiedenen Führungen in die Labors des NCT an. Hier konnte man sich über die Forschung an Krebsstammzellen informieren, die Suche nach Biomarkern und Entwicklung von Antikörpern verfolgen oder sich neue Strategien der Immuntherapie von Krebs erklären lassen. „Endlich habe ich einmal eine Krebszelle unter dem Mikroskop gesehen“, berichtet ein 58jähriger Besucher. Ein besonderes Highlight waren die Expertenvorträge. „Hier konnte ich noch einiges über die Zukunft der Krebsbehandlung lernen“, freut sich eine 45-Jährige Walldorferin. „Und ganz besonders hat mir gefallen, dass ich dem Arzt nach dem Vortrag noch Fragen stellen konnte.“ Großen Anklang fanden auch die Untersuchungen, bei denen etwa Hautärzte rund 200 Pigmentflecken unter die Lupe nahmen, um auf das Hautscreening bei niedergelassenen Kollegen hinzuweisen. Neurologen testeten Körperreflexe und das Pflegepersonal maß nahezu 400 Mal Blutzucker oder Blutdruck. „Besonders dankbar war eine Heidelbergerin, der wir an einer Modellpuppe zeigen konnten, wie ein implantierter Zugang, ein so genannter Port funktioniert“, erzählt Markus Hoffmann, der den Bereich Pflege am NCT leitet. Die Mitarbeiter der NCT-Studienzentrale luden insgesamt 130 Mal die Armbrust nach und vermittelten so das Prinzip von klinischen Studien.

    Krebs vorbeugen

    Am NCT Heidelberg befindet sich Deutschlands einzige Abteilung für Präventive Onkologie. Unter der Leitung von Professor Cornelia Ulrich erarbeiten die Mitarbeiter Konzepte, mit denen jeder sein persönliches Krebsrisiko senken kann. Das NCT-Programm Sport und Krebs zeigte den Besuchern wie wichtig Kraft und Ausdauer – gerade auch für Krebspatienten – sind. In Schnupperkursen durften die Gäste erproben, wie viel Spaß es bereiten kann, seine Fitness zu steigern. Und schließlich konnten alle kleinen Besucher ihre Ausdauer auf einer Hüpfburg trainieren: „Voll Super!“ fasste die 6jährige Cecile ihre Eindrücke vom Tag der offenen Tür am NCT Heidelberg zusammen. Gäste und Gastgeber dürften ihm da voll und ganz zustimmen!

    Ein Bild vom Tag der offenen Tür steht im Internet kostenfrei zur Verfügung unter:
    http://www.nct-heidelberg.de/de/nct/news/2011/images/NCT_tat.jpg

    Über das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg:
    Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg, der Thoraxklinik Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist die Verknüpfung von vielversprechenden Ansätzen aus der Krebsforschung mit der Versorgung der Patienten von der Diagnose über die Behandlung, die Nachsorge sowie der Prävention. Die interdisziplinäre Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik.

    Ansprechpartner für die Presse:

    Alenka Tschischka
    Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Im Neuenheimer Feld 460
    69120 Heidelberg
    Tel.: +49 6221 42-2254
    Fax: +49 6221 42-2968
    E-Mail: Alenka.Tschischka@nct-heidelberg.de
    http://www.nct-heidelberg.de

    Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
    Dr. Stefanie Seltmann
    Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Deutsches Krebsforschungszentrum
    Im Neuenheimer Feld 280
    69120 Heidelberg
    Tel.: +49 6221 42-2854
    Fax: +49 6221 42-2968
    E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de
    http://www.dkfz.de

    Universitätsklinikum Heidelberg
    Dr. Annette Tuffs
    Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
    und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
    Im Neuenheimer Feld 672
    69120 Heidelberg
    Tel.: +49 6221 56-45 36
    Fax: +49 6221 56-45 44
    E-Mail: Annette.Tuffs@med.uni-heidelberg.de
    http://www.klinikum.uni-heidelberg.de


    Weitere Informationen:

    http://www.nct-heidelberg.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Psychologie, Sportwissenschaft
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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