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30.05.2011 17:17

Zahl der EHEC-Infektionen begrenzt

Dr. Annette Tuffs Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Heidelberg

    Bislang sieben Fälle am Universitätsklinikum Heidelberg behandelt / Vier Patienten mittlerweile wieder zu Hause

    Die Zahl der Patienten mit einer Infektion durch EHEC (Enterohämorrhagische Escherichia coli), der für die derzeitige Ausbreitung des hämolytisch-urämischem Syndroms (HUS) in Deutschland verantwortlich gemacht wird, hält sich am Universitätsklinikum Heidelberg bislang in Grenzen. Das Department für Infektiologie zählte bis Montag, 30. Mai 2011, insgesamt sieben Fälle. Drei Patienten werden derzeit stationär am Universitätsklinikum behandelt, zwei davon wurden von anderen Krankenhäusern nach Heidelberg verlegt.

    Im ersten Fall handelt es sich um eine Frau aus Schwäbisch Hall, im zweiten um eine Frau aus Karlsruhe. Der dritte Patient ist stationär in der Medizinischen Universitätsklinik untergebracht. Er befindet sich genauso wie die Frau aus Schwäbisch Hall auf dem Weg der Besserung; bei der Patientin aus Karlsruhe hat die Behandlung noch nicht angeschlagen. Eine weitere Frau mit EHEC-Infektion, die sich ebenfalls in der Medizinischen Klinik befand, konnte dagegen zwischenzeitlich wieder nach Hause entlassen werden.

    Oftmals leichterer Verlauf

    Bei drei weiteren Patienten, die vergangene Woche in der Notfallambulanz der Medizinischen Klinik mit entsprechenden Symptomen vorstellig geworden waren, konnte der Erregerstamm ebenfalls nachgewiesen werden. Ihre Erkrankung nahm jedoch einen leichteren Verlauf: „Sie mussten gar nicht erst stationär aufgenommen werden“, erklärt Professor Dr. Klaus Heeg, Ärztlicher Direktor der Abteilung Medizinische Mikrobiologie und Hygiene.

    Achtjähriger mit älterem EHEC-Stamm infiziert

    Davon getrennt zu betrachten ist der Fall eines Achtjährigen aus Landau, der derzeit am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg behandelt wird. Er hatte sich beim Genuss von Speiseeis mit dem älteren EHEC-Stamm 157 infiziert; der aktuelle Stamm trägt die Nummer 104. Auch der Zustand des Jungen bessert sich: Seit heute muss er nicht mehr nicht mehr an die Dialyse, weil die Ärzte davon ausgehen, dass seine Nieren ihre Arbeit bald wieder aufnehmen.

    Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
    Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
    Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 10.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

    www.klinikum.uni-heidelberg.de

    Bei Rückfragen von Journalisten:
    Dr. Annette Tuffs
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg Im Neuenheimer Feld 672
    69120 Heidelberg
    Tel.: 06221 / 56 45 36
    Fax: 06221 / 56 45 44
    E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

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    79 / 2011

    sims


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Forschungsergebnisse
    Deutsch


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