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24.06.2011 12:50

Epidemie verantwortlicher EHEC Keim O104 erfolgreich mit kaltem Plasma behandelt

Liane Glawe Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V.

    Vielversprechende Ergebnisse liefern Greifswalder Wissenschaftler auch bei den neuesten Untersuchungen zur Inaktivierung des aggressiven EHEC Keims O104.

    Das Besondere an den Forschungsarbeiten ist, dass hier mit dem für die aktuelle Epidemie verantwortlichen Stamm EHEC O104 der auch in Greifswald bei erkrankten Patienten vorkommt, gearbeitet wurde. „In unseren Versuchen mit dem INP Greifswald konnten wir zeigen, dass auch der besonders virulente EHEC-Stamm O104 erfolgreich inaktiviert werden kann“, erklärt Prof. Steinmetz vom Institut für Medizinische Mikrobiologie der Universitätsmedizin Greifswald. „Diese Technologie hat das Potenzial, Nahrungsmittel sicherer zu machen und so das Risiko von lebensmittelverursachten Epidemien zu reduzieren“ so Steinmetz weiter.

    Derartige Experimente können nur in einem mikrobiologischen Labor der Sicherheitsstufe S3 durchgeführt werden. Ein Labor dieser Ausstattung ist im Bereich Humanmedizin in Mecklenburg Vorpommern nur am Friedrich Loeffler Institut für Medizinische Mikrobiologie in Greifswald vorhanden.

    Dr. Ehlbeck, Plasmaphysiker am INP Greifswald; „Nachdem wir bereits vor einigen Tagen die Inaktivierung des EHEC-Stamm O157 anhand von 5 unterschiedlichen bei uns im Institut entwickelten Plasmaquellen demonstriert hatten, konnten wir diese Versuche jetzt in Zusammenarbeit mit Prof. Steinmetz an O 104 fortführen“.

    Für Rückfragen:

    Prof. Dr. med. Ivo Steinmetz
    Friedrich Loeffler Institut für Medizinische Mikrobiologie
    Universitätsmedizin Greifswald KdöR
    Tel: 03834 86-5560

    Dr. Jörg Ehlbeck
    Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V.
    Tel: 03834 554-458


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Biologie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Physik / Astronomie, Wirtschaft
    überregional
    Forschungsergebnisse, Kooperationen
    Deutsch


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