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05.07.2011 09:08

Bessere Versorgung für ältere Patienten

Dr. Pascale Anja Dannenberg Kommunikation und Presse
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

    Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) koordinieren ein internationales Netzwerk, das die medizinische Versorgung älterer und gebrechlicher Patienten verbessern soll. Die Wissenschaftler vom Institut für Biomedizin des Alterns haben es sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit ihren Kollegen aus 13 Ländern einen Leitfaden zu entwickeln, der es Ärzten erleichtern soll, hochbetagte Notfallpatienten optimal zu behandeln. Das Gründungstreffen des interRAI Netzwerks für Exzellenz in der Akutmedizin (iNEAC) fand jetzt in Nürnberg statt.

    Aufgabenschwerpunkte des iNEAC-Netzwerks sind die Entwicklung der Leitlinie für die Akutmedizin, ihre Umsetzung in die Praxis sowie die wissenschaftliche Evaluation des Prozesses. Der Leitfaden soll es den Ärzten erleichtern, auch in schwierigen Fällen fundierte Entscheidungen zu treffen, so Behandlungsabläufe in den akutgeriatrischen Klinikabteilungen zu verbessern und Behandlungserfolge zu beurteilen. So kann der Leitfaden auch helfen, Kosten zu senken.

    Für die Notaufnahme soll den Ärzten zum Beispiel ein Fragebogen an die Hand gegeben werden, der ihnen hilft, den Gesundheitszustand von älteren und gebrechlichen Patienten zuverlässig zu beurteilen, Risikopatienten zu identifizieren sowie gegebenenfalls die stationäre Aufnahme anzuordnen.

    Dr. Walter Swoboda, der die Gruppe mit Kollegen aus Australien und Island leitet, ist vom Erfolg des Vorhabens überzeugt: „Durch das wissenschaftliche Netzwerk gestaltet sich die Entwicklung medizinischer Bewertungsleitfäden umfassend effektiver. Ich erwarte, dass sich dadurch die Versorgungsqualität älterer Patienten im Akutkrankenhaus in Zukunft deutlich verbessern lässt.“

    Im iNEAC-Netzwerk sind derzeit 30 Experten aus 13 Nationen vertreten, die sich alle neun Monate treffen. Wissenschaftler aus dem Institut für Biomedizin des Alterns (Direktor: Prof. Dr. Cornel Sieber) sind intensiv in die Forschungsarbeiten unter anderem mit dem Notaufnahmescreening einbezogen.

    Weitere Informationen für die Medien:

    Dr. Walter Swoboda
    Telefon 0911/398 2438
    walter.swoboda@klinkum-nuernberg.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    überregional
    Forschungsprojekte, Kooperationen
    Deutsch


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