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07.07.2011 12:13

Pflege ist mehr: Die Psychosomatik Liaison Nurse stellt sich am 28. Juli vor

Carin Lehmann Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Freiburg

    Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) besucht im Rahmen seiner Sommerreise das Freiburger Projekt, das beispielhaft für die Weiterentwicklung des Pflegeberufs ist

    In seinem Aktionsprogramm 2020 hat der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) die Ziele für die Weiterentwicklung der Pflegeberufe aus berufspolitischer Perspektive fixiert. Ein hervorragendes Beispiel für die akademische Weiterentwicklung des Pflegeberufes ist das Modellprojekt Psychosomatik Liaison Nurse. Am Universitätsklinikum Freiburg ist die Weiterentwicklung der Pflege im Sinne von Advanced Nursing Practice längst Bestandteil im Arbeitsbereich der Pflege.

    Am 28. Juli 2011 steht der DBfK Südwest ab 10:00 Uhr im Eingangsbereich der Chirurgischen Universitätsklinik Freiburg für die Fachöffentlichkeit zum Austausch und zur Diskussion bereit. Ab 14:30 Uhr wird das Projekt Psychosomatik Liaison Nurse im großen Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik vorgestellt.

    Die Psychosomatik Liaison Nurse (PLN) am Universitätsklinikum Freiburg unterstützt den psychoonkologischen Konsildienst in der Betreuung von Patienten mit Operationen zur Entfernung von Tumoren im Bauchraum. Die Schwerpunkte der Unterstützung liegen in der Anleitung zum Umgang mit der Stresssituation, in der Vermittlung von Entspannungstechniken, in der Erarbeitung von Ressourcen insbesondere auch für den häuslichen Bereich und in der Begleitung der Angehörigen. Im therapeutischen Team ist die PLN die primäre Ansprechpartnerin für die Pflegenden. Sie wird als große Unterstützung und Entlastung in der Erläuterung von Zusammenhängen und Hintergründen bei belasteten Patienten und der Festlegung gemeinsamer Strategien erlebt.

    „Wir erleben einen extremen Attraktivitätsverlust der pflegerischen Fachberufe. Wenn wir nicht augenblicklich gegensteuern, sieht es in der Zukunft dunkel aus bei der Versorgung unserer Schwerstkranken. Solche Beispiele wie in Freiburg stärken auch das Image der pflegerischen Fachberufe und sprechen sicherlich auch wieder mehr junge Menschen an, sich für den Pflegeberuf zu entscheiden“, meint Uwe Seibel, Geschäftsführer des DBfK Südwest.

    Kontakt:
    Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe, DBfK Südwest e.V.
    Tel.: 0711 / 475061
    Fax: 0711 / 4780239
    E-Mail: suedwest@dbfk.de


    Weitere Informationen:

    http://www.dbfk.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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