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08.07.2011 18:01

Junge Forscher werden gefördert

Katrin Hertrampf Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Der herzkranke Diabetiker - Stiftung in der Deutschen Diabetes-Stiftung

    Wer zum Thema Diabetes und Herz die beste Forschungsidee hat, wird mit 20.000 Euro unterstützt

    Innovationen brauchen den Forschergeist junger Wissenschaftler, die mit Empathie Projekte auf den Weg bringen. Deshalb verleiht die Stiftung »Der herzkranke Diabetiker« (DHD) in der Deutschen Diabetes-Stiftung seit zwei Jahren ein Stipendium für Nachwuchswissenschaftler, die ihre Forschung dem Problemfeld Diabetes mellitus, Herz und Gefäße widmen. Das Stipendium ist mit 20.000 Euro dotiert. Die Auswahl des/ der Stipendiaten ist nicht an eine spezielle Fachdisziplin gebunden. Allerdings muss das Ziel, mit der Forschungsidee zur Optimierung der Versorgung von herzkranken Diabetikern beitragen zu wollen, erfüllt sein. Denn die Stiftung DHD verfolgt die Strategie, Probleme am Herz- und Gefäßsystem bei Menschen mit Diabetes zu vermeiden, hinauszuzögern bzw. zu reduzieren.

    „Die Förderung von wissenschaftlichem Nachwuchs ist Anliegen der Stiftung DHD, weil das Interesse zu diesem wichtigen Themenfeld zu forschen, geweckt und erhalten werden muss“, sagt der Stiftungsvorsitzende Prof. Dr. Dr. Diethelm Tschöpe aus Bad Oeynhausen. Langfristig gesehen können mit der Förderung von aktuell noch jungen Wissenschaftlern neue Erkenntnisse und Therapiekonzepte implementiert werden. Nicht selten seien die Forschungsideen des Nachwuchses brillant, doch die Umsetzung des Vorhabens scheitert dann an fehlenden Finanzmitteln, erklärt der Endokrinologe Tschöpe. Und die Stiftung DHD will herausragende Projekte hoch motivierter Forscher mit dem Stipendium unterstützen, sie kann zumindest eine erste „Anschubfinanzierung“ leisten.

    Für das Forschungsstipendium bewerben können sich junge Wissenschaftler, die zum Zeitpunkt der Einreichung ihres geplanten Projekts das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die eingereichten Arbeiten müssen einen wissenschaftlichen Ansatz aufweisen und mit den Zielen der Stiftung DHD vereinbar sein. In den vergangenen Jahren wurden Projekte aus der Grundlagenforschung, dem klinischen und versorgungsmedizinischen Bereich eingereicht. 2009 ging das Stipendium an die Kardiochirurgin Bettina Wiegmann von der Medizinischen Hochschule Hannover, die verschiedene Bypassmaterialien hinsichtlich ihrer Eignung und die vaskulär oxidative Balance bei Typ-2-Diabetikern mit koronarer Herzkrankheit (KHK) im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne Diabetes untersucht. Das Stipendium 2010 hat die Biologin Ariane Melchior-Becker vom Universitätsklinikum in Essen erhalten. Sie überprüft den potentiellen Nutzen von Biglykan zum Schutz vor Atherosklerose und Insulinresistenz.

    2011 wird das Forschungsstipendium dank einer Spende von Astra Zeneca/ Bristol Myers Squibb erneut vergeben. Die Bewerbung muss bis zum 01. September 2011 bei der Stiftung DHD eingegangen sein. Die Anträge sind schriftlich einzureichen bei: Prof. Dr. med. Dr. h. c. Diethelm Tschöpe, Vorsitzender der Stiftung DHD, Herz- und Diabeteszentrum NRW, Georgstraße 11, 32545 Bad Oeynhausen
    Die Stipendiaten werden von dem Kuratorium und dem wissenschaftlichen Beirat der Stiftung DHD unter allen Bewerbern durch ein Mehrheitsvotum ausgewählt und schriftlich informiert. Weitere Informationen unter http://www.stiftung-dhd.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Biologie, Chemie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Sportwissenschaft
    überregional
    Forschungsprojekte, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


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