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11.07.2011 14:01

Dr. Peter Osypka jetzt Honorarprofessor an der Hochschule Offenburg

Carola Bruhier Marketing und Kommunikation
Hochschule Offenburg, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Medien

    Mit einer offiziellen Urkundenübergabe wurde Dr. Ing. Peter Osypka am vergangenen Freitag Honorarprofessor an der Hochschule Offenburg und damit Mitglied des wissenschaftlichen Personals. Damit knüpft die Hochschule Offenburg an eine jahrelange hervorragende Zusammenarbeit mit Dr. Osypka im Bereich der Medizintechnik an, die nicht nur der medizinischen Forschung und Lehre, sondern nicht zuletzt auch der medizinischen Betreuung in der Ortenau-Region zugute kommt. Mit Unterstützung der Peter-Osypka-Stiftung gründet die Hochschule Offenburg darüber hinaus zum neuen Studienjahr das neue Forschungsinstitut "Peter Osypka Institute for Pacing and Ablation".

    Der ehemalige Gründer und Inhaber der Dr. Osypka GmbH Medizintechnik in Rheinfelden-Herten, heute Aufsichtsratsvorsitzender der Osypka AG, wird Honorarprofessor an der Hochschule Offenburg. Die Hochschule kommt damit in den Nutzen der Erfahrungen aus der wissenschaftlichen und unternehmerischen Lebensleistung eines der weltweit bekanntesten Ingenieure Deutschlands, der seine genialen Ideen vor allem in technischen Lösungen für die Diagnostik und Therapie von Herzerkrankungen verwirklichen konnte.
    So entwickelte er unter vielem anderen Herzkatheter, Schrittmacherelektroden, Herzdrähte und Instrumentarium für die Kardiologie und Herzchirurgie. Er gilt als Pionier der Katheterablation. Das vor über 25 Jahren von ihm verbreitete Prinzip der Hochfrequenzablation, die Verödung krankhafter Zellverbände und Leitungsbahnen im Herzen mit Wechselstrom, ist heute ein weltweit eingesetztes Routineverfahren für die Behandlung vieler Herzrhythmusstörungen insbesondere bei Vorhofflimmern.
    Am vergangenen Freitagnachmittag fand die feierliche Übergabe der Urkunde an der Hochschule Offenburg statt. Mit der Verleihung der Honorarprofessur vereint Professor Osypka zukünftig die Ämter des Ehrensenators und des Honorarprofessors in einer Person und wird damit offizielles Mitglied des wissenschaftlichen Personals mit allen Rechten und Pflichten.
    Die Ehrensenatorwürde erhielt Professor Osypka bereits 2009 für seine Verdienste um die Förderung von Lehre und Forschung an der Hochschule Offenburg. Seit 2010 unterstützt die Peter-Osypka-Stiftung die Hochschule durch die Stiftungsprofessur „Biomedizinische Technik“. Sie legte damit den Grundstein für den Studiengang „Medizintechnik“, welcher im Rahmen des Ausbauprogramms "Hochschule 2012" der Landesregierung im Jahre 2010 an der Hochschule eingerichtet wurde.
    Mit Unterstützung der Peter-Osypka-Stiftung gründet die Hochschule zum neuen Studienjahr nun auch ein neues Forschungsinstitut. Das „Peter Osypka Institute for Pacing and Ablation“ leitet der Studiendekan für Medizintechnik, Professor Bruno Ismer. Das neue Institut widmet sich der Forschung und Entwicklung neuer Methoden und Apparaturen, insbesondere für die Elektrostimulation und Ablation. Als Honorarprofessor wird sich Herr Dr. Osypka aktiv in die Forschung des Instituts einbringen.
    „Der Dank der Hochschule gilt unserem neuen Kollegen, Herrn Dr. Osypka, der nach dem erfolgreichen Start des Studiengangs Medizintechnik, nun auch mit einer Stiftung zugunsten des Instituts, die Voraussetzung für eine nachhaltige Forschungstätigkeit geschaffen hat“, so Rektor Winfried Lieber. „Seine Mitarbeit im neuen Forschungsinstitut ist Garant dafür, dass die Medizintechnik in Offenburg mit ihrem Studienschwerpunkt rund um die Kardiologie, Elektrophysiologie und die elektronischen kardiologischen Implantate, wie Herzschrittmacher und Defibrillatoren, zu einer der ersten Adresse in Deutschland wird.“
    Sowohl die Lehre als auch die Forschung am neuen Institut leben von der Zusammenarbeit mit Gesundheitseinrichtungen der Region. Der Ärztliche Direktor des Herzzentrums Lahr, Professor Jürgen Ennker, sieht in der raschen Entwicklung des Bereiches Medizintechnik an der Hochschule Offenburg und insbesondere in der Institutsgründung eine großartige Win-Win-Situation für beide Seiten. Durch die Bündelung der Kompetenzen von Klinik und Institut ergeben sich neue Möglichkeiten für die Hochschullehre, für die medizinische Betreuung und Forschung am Klinikum und für eine Zusammenarbeit mit internationaler Ausrichtung.
    Der Erfolg dieses Studiengangs ist bereits nach einem Jahr sichtbar: Bereits jetzt liegen für das kommende Wintersemester mehr als 200 Bewerbungen vor. Darunter sind 83 weibliche Studienbewerber. Bis zum Ende der Bewerbungsfrist wird sich die Zahl der Bewerber wohl nochmals verdoppeln.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Elektrotechnik, Medizin
    überregional
    Kooperationen, Personalia
    Deutsch


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