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13.07.2011 13:15

Dr. Christa Sedlatschek an der Spitze der europäischen Arbeitsschutzagentur

Jörg Feldmann Pressestelle
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

    Berlin - Dr. Christa Sedlatschek ist die kommende Direktorin der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA). Nach einer Anhörung durch Mitglieder des Ausschusses für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten heute, Mittwoch, 13. Juli 2011, im europäischen Parlament in Straßburg steht ihrer formellen Bestellung nichts mehr im Wege.

    Die Leiterin der Stabsstelle im Fachbereich Grundsatzfragen und Programme der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) löst Jukka Takala an der Spitze der europäischen Arbeitsschutzagentur in Bilbao, Spanien, ab. Voraussichtlich Mitte September wird die promovierte Arbeitsmedizinerin ihre neue Aufgabe für die kommenden fünf Jahre übernehmen.

    Bereits Ende Juni entschied sich der Verwaltungsrat der Europäischen Agentur nach einem langen Auswahlverfahren für die Österreicherin, die der Agentur schon lange verbunden ist. Zwischen 1998 und 2003 war sie dort beschäftigt, zuletzt als Leiterin der „Working environment unit“. Seit 2003 ist Dr. Sedlatschek für die BAuA in verschiedenen Funktionen tätig. So übernahm sie 2004 die Geschäftsführung und stellvertretende Leitung der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). Als Verantwortliche für das Transfer- und Netzwerkmanagement setzte sie deutliche Marken beispielsweise beim Aufbau des regionalen Transfers in Dresden.

    Kontakt mit den Themen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes bekam Dr. Christa Sedlatschek nach ihrem Medizinstudium an der Medizinischen Fakultät in Wien. Im ärztlichen Dienst der Arbeitsinspektion in Österreich sammelte sie erste arbeitsmedizinische Erfahrungen. 1992 übernahm sie die Leitung des Dienstes für die Regionen Wien, Niederösterreich und Burgenland. Zwischen 1993 und 1998 war sie stellvertretende Leiterin der Abteilung „Arbeitsmedizin“ im österreichischen Arbeitsministerium. Von dort ging es für fünf Jahre nach Bilbao und anschließend zur BAuA.

    Über ihre Wahl zeigt sich die Medizinerin sichtlich erfreut. „Das Auswahlverfahren war sehr anstrengend“, erklärte die gebürtige Kärntnerin. „Umso schöner ist es, wenn es dann klappt. Ich freue mich auf die Herausforderungen als Direktorin, werde aber mit der BAuA weiterhin beruflich verbunden bleiben.“

    Forschung für Arbeit und Gesundheit
    Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt. Sie ermöglichen Unternehmen wie auch der gesamten Volkswirtschaft einen Vorsprung im globalen Wettbewerb. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 600 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.
    Internet: http://www.baua.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Psychologie
    überregional
    Personalia
    Deutsch


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