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14.07.2011 09:55

Pflege ist mehr: Die Psychosomatik Liaison Nurse stellt sich am 28. Juli vor

Christine Parsdorfer Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Freiburg

    Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) besucht im Rahmen
    seiner Sommerreise das Freiburger Projekt, das beispielhaft für die
    Weiterentwicklung des Pflegeberufs ist

    In seinem Aktionsprogramm 2020 hat der Deutsche Berufsverband für
    Pflegeberufe (DBfK) die Ziele für die Weiterentwicklung der Pflegeberufe
    aus berufspolitischer Perspektive fixiert. Ein hervorragendes Beispiel für die
    akademische Weiterentwicklung des Pflegeberufes ist das Modellprojekt
    Psychosomatik Liaison Nurse. Am Universitätsklinikum Freiburg ist die
    Weiterentwicklung der Pflege im Sinne von Advanced Nursing Practice
    längst Bestandteil im Arbeitsbereich der Pflege.
    Am 28. Juli 2011 steht der DBfK Südwest ab 10:00 Uhr im
    Eingangsbereich der Chirurgischen Universitätsklinik Freiburg für die
    Fachöffentlichkeit zum Austausch und zur Diskussion bereit. Ab 14:30 Uhr
    wird das Projekt Psychosomatik Liaison Nurse im großen Hörsaal der
    Universitäts-Frauenklinik vorgestellt. Nähere Informationen finden Sie auf
    der Homepage des DBfK Südwest www.dbfk.de.

    Die Psychosomatik Liaison Nurse (PLN) am Universitätsklinikum Freiburg
    unterstützt den psychoonkologischen Konsildienst in der Betreuung von
    Patienten mit Operationen zur Entfernung von Tumoren im Bauchraum. Die
    Schwerpunkte der Unterstützung liegen in der Anleitung zum Umgang mit
    der Stresssituation, in der Vermittlung von Entspannungstechniken, in der
    Erarbeitung von Ressourcen insbesondere auch für den häuslichen
    Bereich und in der Begleitung der Angehörigen. Im therapeutischen Team
    ist die PLN die primäre Ansprechpartnerin für die Pflegenden. Sie wird als
    große Unterstützung und Entlastung in der Erläuterung von
    Zusammenhängen und Hintergründen bei belasteten Patienten und der
    Festlegung gemeinsamer Strategien erlebt.

    „Wir erleben einen extremen Attraktivitätsverlust der pflegerischen
    Fachberufe. Wenn wir nicht augenblicklich gegensteuern, sieht es in der
    Zukunft dunkel aus bei der Versorgung unserer Schwerstkranken. Solche
    Beispiele wie in Freiburg stärken auch das Image der pflegerischen
    Fachberufe und sprechen sicherlich auch wieder mehr junge Menschen an,
    sich für den Pflegeberuf zu entscheiden“, meint Uwe Seibel,
    Geschäftsführer des DBfK Südwest.

    Kontakt:
    Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe, DBfK Südwest e.V.
    Tel.: 0711 / 475061
    Fax: 0711 / 478 02 39
    E-Mail: suedwest@dbfk.de


    Weitere Informationen:

    http://www.dbfk.de.


    Anhang
    attachment icon Programm

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Medizin
    überregional
    Studium und Lehre, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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