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11.08.2011 09:51

UDE: Kunststoffe für innovative Medizinprodukte - Nanobiomaterialien helfen heilen

Katrin Braun Pressestelle
Universität Duisburg-Essen

    Der Körper ist ein Wunderwerk mit der beeindruckenden Fähigkeit, sich rasch zu erholen. Die Regenerative Medizin unterstützt diese Heilung und hilft, verlorene Körperfunktionen wiederherzustellen. Sie gilt als ein Zukunftsfeld der Medizin. Seit kurzem ist die Universität Duisburg-Essen (UDE) an einer Initiative beteiligt, die sich dieser Thematik widmet: Die Forschergruppe „Nanopartikel“ arbeitet für den DFG-Exzellenzcluster REBIRTH (Regenerative Biology to Reconstructive Therapy).

    Am Lehrstuhl für Technische Chemie I untersucht der Arbeitskreis von Prof. Dr. Stephan Barcikowski, wie durch lasergenerierte Nanopartikel neue Materialien für innovative Medizinprodukte entwickelt werden können. Gemeinsam mit der Forschergruppe „Bioartificial lung“ an der Medizinischen Hochschule Hannover sollen neue Wege gefunden werden, um die Langzeitstabilität von künstlichen Lungen deutlich zu verbessern.

    Professor Barcikowski kam vor kurzem an die UDE. In Hannover hatte er die Gruppe „Nanomaterialien“ sowie die Nachwuchs-Forschergruppe „Nanopartikel“ im DFG-Exzellenzcluster aufgebaut. Jetzt wurde eine Weiterfinanzierung der Arbeiten beschlossen. Barcikowski bringt daher seine REBIRTH-Expertise mit an die UDE.

    Seit 2006 gibt es REBIRTH. An verschiedenen Standorten in Niedersachsen forschen fast 300 Wissenschaftler aller Fachrichtungen intensiv an neuen regenerativen und rekonstruktiven Therapien. Sie wollen diese für den klinischen Alltag nutzbar machen, u.a. bei Erkrankungen des Blutes, des Herzens, der Leber und der Lunge.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Stephan Barcikowski, Tel. 0201/183-3150, stephan.barcikowski@uni-due.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Biologie, Chemie, Medizin, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


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