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06.09.2011 11:20

Mit neuen Medikamenten gegen neue Erreger

Ingrid Rieck Presse und Kommunikation
Universität Rostock

    Rostocker Antiinfektivatage thematisieren Behandlung bei multiresistenten Keimen

    Multiresistente Keime, Antibiotika, die keine Wirkung mehr zeigen, diabetische Füße, wo nur noch die Amputation hilft: Die 12. Rostocker Antiinfektivatage thematisieren aktuelle und weit verbreitete Erkrankungen, die durch Infektionen hervorgerufen werden und oft fatale Folgen haben. Die Tagung will Antworten auf drängende Fragen geben und Wege der Therapie aufzeigen.
    Rund 270 Ärzte aus Deutschland und Österreich werden zu dieser traditionsreichen Veranstaltung erwartet, die vom Institut für Klinische Pharmakologie des Universitätsklinikums Rostock veranstaltet wird - am 9. und 10. September 2011 im Radisson Blu Hotel in Rostock.

    „Gerade im Bereich der Infektionskrankheiten besteht dringender
    Handlungs- und Informationsbedarf“, sagt Professor Dr. Bernd Drewelow, Direktor des Instituts für Klinische Pharmakologie. Angesichts so genannter multiresistenter Keime, die auf keinerlei Medikament mehr reagieren, müssen Therapien und Wirkstoffe immer wieder neu bestimmt werden. Grund für die Entstehung derartiger Keime seien sowohl auf der Seite der Mediziner als auch auf Seiten der Patienten zu suchen, so Professor Drewelow. Entweder werden Antibiotika falsch verordnet, indem zum Beispiel die falsche Dosis verschrieben wird, oder Patienten setzen die Antibiotika eigenmächtig zu früh ab.

    Als Reaktion auf die Entstehung multiresistenter Keime entwickelt die Pharmaindustrie regelmäßig und mit großem Aufwand neue Antibiotika.
    Die aktuellsten für den Markt zugelassenen Produkte werden während der Antiinfektivatage vorgestellt und diskutiert.

    Weitere Themen sind schwere Darminfektionen, die durch multiresistente Keime hervorgerufen werden, sowie der so genannte diabetische Fuß.
    Jährlich werden rund 25.000 Füße von Diabetikern amputiert, oftmals weil sich Wunden infiziert haben und Leben nur noch so gerettet werden kann. Der effektive Umgang mit derartigen Infektionen und die Nachsorge von betroffenen Patienten ist Thema der Veranstaltung.

    9. und 10. September 2011, 12. Rostocker Antiinfektivatage, Radisson Blu Hotel Rostock, Lange Straße 40, 18055 Rostock

    9. September, Beginn 9.00 Uhr, offizielle Eröffnung
    10. September, Beginn 9.00 Uhr

    Kontakt

    Prof. Dr. med. Bernd Drewelow, Institut für Klinische Pharmakologie im Zentrum für Pharmakologie und Toxikologie, Schillingallee 70, 18057 Rostock, E-Mail: bernd.drewelow@med.uni-rostock.de
    Telefon: 0381 4 94-5780 oder -5781

    Professor Dr. Peter Schuff-Werner, Ärztlicher Direktor, Universitätsklinikum Rostock AöR, Schillingallee 35, 18057 Rostock, Tel. 0381 494-5011

    Pressekontakt: Matthias Schümann, Schillingallee 35, 18057 Rostock, Tel 0174 9670720


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Medizin
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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