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07.09.2011 11:34

Diagnose "malignes Lymphom" – und dann? Bundesweite Telefonaktion informiert über neue Therapien

Silke Hellmich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V.

    Am Vorabend des Welt-Lymphom-Tages beantworten am 14. September 2011 zwischen 18 und 20 Uhr sieben Experten telefonisch die Fragen von Patienten und Angehörigen zu dieser vergleichsweise unbekannten Krebserkrankung des lymphatischen Systems. Erreichbar ist die Hotline unter der kostenlosen Rufnummer 0800 – 060 4000. Veranstalter dieser Telefonaktion sind das Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML) und die Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe e.V. (DLH).

    Lymphome sind bösartige Neubildungen von Zellen des Lymphsystems. Oft machen sie sich durch anhaltende Schwellungen einzelner Lymphknoten, Fieber, nächtliches Schwitzen und Gewichtsverlust bemerkbar – unspezifische Symptome, die auch bei anderen Krankheiten auftreten können. Und obwohl jedes Jahr rund 20.000 Menschen in Deutschland neu an einem Lymphom erkranken, ist diese Krebserkrankung in der Bevölkerung weitgehend unbekannt. Entsprechend verunsichert sind Patienten und Angehörige häufig, wenn sie mit dieser Diagnose konfrontiert werden.

    Dabei sind die Chancen auf eine dauerhafte Heilung für einige der über 40 Lymphomarten gut. Für andere Lymphome können aufgrund des Erkenntnisfortschritts der vergangenen Jahre immer längere krankheitsfreie Phasen erzielt werden. Voraussetzung ist allerdings eine präzise Diagnose des jeweiligen Lymphomtyps und die genau darauf abgestimmte Therapie in einem spezialisierten Behandlungszentrum.

    Anlass dieser Telefonaktion ist der Welt-Lymphom-Tag, der vor acht Jahren von einem Zusammenschluss internationaler Lymphom-Selbsthilfe-Organisationen ins Leben gerufen wurde. Weltweit beteiligen sich an diesem Tag Ärzte, Wissenschaftler und Selbsthilfegruppen an Aktionen, um den Bekanntheitsgrad der Erkrankung in der Öffentlichkeit zu erhöhen, die Erkennung von Symptomen zu verbessern und damit eine frühe und korrekte Diagnose zu ermöglichen.

    Ausführliche Informationen:
    http://www.lymphome.de
    http://www.leukaemie-hilfe.de
    http://www.lymphomacoalition.org

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Silke Hellmich, Tel. 0221 478 7405, silke.hellmich@uk-koeln.de

    Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. | Klinikum der Universität zu Köln (AöR) | D-50924 Köln
    Fon: 0221 478-7400 | Fax: 0221 478-7406 | E-Mail: lymphome@uk-koeln.de | http://www.lymphome.de

    Lymphom-Experten am Telefon:

    - Chronische lymphatische Leukämie (CLL) | Prof. Dr. med. M. Hallek (Uniklinik Köln)

    - Aggressive (hochmaligne) Lymphome | Prof. Dr. med. N. Schmitz (Asklepios Klinik St. Georg, Hamburg)

    - Indolente (niedrigmaligne) Lymphome | Prof. Dr. med. M. Dreyling, (Klinikum der Universität München/GH)

    - Aggressive und indolente Lymphome | Prof. Dr. med. M. Herold (Helios Klinikum, Erfurt)

    - Hodgkin Lymphome | Prof. Dr. med. A. Engert (Uniklinik Köln)

    - Plasmozytom/Multiples Myelom | Prof. Dr. med. H. Goldschmidt (Universitätsklinikum Heidelberg)

    - Lymphome nach Transplantationen (PTLD) | PD Dr. med. R. U. Trappe (UK Schleswig-Holstein, Campus Kiel)

    Im Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. haben sich die führenden Lymphom-Studiengruppen und Versorgungseinrichtungen zusammengeschlossen. Die Kooperation trägt dazu bei, die Kommunikation und den Wissenstransfer zwischen Wissenschaftlern, Ärzten und Betroffenen zu verbessern und neue Ergebnisse aus der Forschung schnellstmöglich in die Patientenversorgung zu überführen. Auch Patienten und Selbsthilfeverbände sind eingebunden, so dass ihre Fragen und Bedürfnisse in die Gestaltung der Forschungsprojekte einfließen. Das Kompetenznetz Maligne Lymphome ist eines von inzwischen 21 Kompetenznetzen in der Medizin, die auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gegründet wurden. Weitere Informationen: http://www.lymphome.de

    Die Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe e.V. ist der Bundesverband der Selbsthilfeorganisationen zur Unterstützung von Erwachsenen mit Leukämien und Lymphomen. Ihr gehören zurzeit 90 Vereine und Initiativen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien an. Nähere Informationen:
    http://www.leukaemie-hilfe.de


    Anhang
    attachment icon Ankündigung Telefonaktion Lymphome 2011

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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