idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
14.09.2011 10:48

Wie Magersucht die Körperwahrnehmung beeinflusst: Teilnehmerinnen für EEG-Studie der RUB gesucht

Dr. Josef König Pressestelle
Ruhr-Universität Bochum

    Wie Magersucht (Anorexia Nervosa) die Körperwahrnehmung beeinflusst und welche Veränderungen im Gehirn bei der Erkrankung vorliegen, erforschen Prof. Dr. Boris Suchan und Katharina Banscherus vom RUB-Institut für Kognitive Neurowissenschaft zurzeit in einer EEG-Studie. Dafür suchen die Forscher Probandinnen ab 18 Jahren, die von Anorexia Nervosa betroffen sind.

    Wie Magersucht die Körperwahrnehmung beeinflusst
    Teilnehmerinnen für EEG-Studie an der RUB gesucht
    Psychologen erforschen Hirnveränderungen bei Magersucht

    Wie Magersucht (Anorexia Nervosa) die Körperwahrnehmung beeinflusst und welche Veränderungen im Gehirn bei der Erkrankung vorliegen, erforschen Prof. Dr. Boris Suchan und Katharina Banscherus vom RUB-Institut für Kognitive Neurowissenschaft zurzeit in einer EEG-Studie. Dafür suchen die Forscher Probandinnen ab 18 Jahren, die von Anorexia Nervosa betroffen sind. Interessierte können sich bei den Studienleitern unverbindlich melden (katharina.banscherus@rub.de, boris.suchan@rub.de). Die Untersuchung dauert 1,5 Stunden. Alle Teilnehmerinnen erhalten eine finanzielle Aufwandsentschädigung.

    Studienziele und Untersuchungsmethoden

    „Wir haben erste Hinweise, dass die veränderte Körperwahrnehmung bei Anorexia Nervosa nicht allein durch gestörte Denkmuster und Emotionen zu erklären ist“, so Banscherus. Ein Team um Prof. Dr. Boris Suchan und PD Dr. Silja Vocks zeigte, dass in den Gehirnen von Frauen mit Anorexia Nervosa physiologische und funktionelle Veränderungen in den Bereichen vorliegen, die für die Körperwahrnehmung zuständig sind. In der aktuellen Studie untersuchen die Forscher dieses Phänomen näher mittels EEG. Diese Methode erlaubt, Hirnaktivierungen mit hoher zeitlicher Auflösung zu registrieren und Körperverarbeitungsprozesse quasi „online“ aufzuzeichnen.

    Weitere Informationen

    Prof. Dr. Boris Suchan, Institut für Kognitive Neurowissenschaft der Ruhr-Universität, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-27575, boris.suchan@rub.de

    Katharina Banscherus, Institut für Kognitive Neurowissenschaft der Ruhr-Universität, katharina.banscherus@rub.de

    Redaktion: Dr. Julia Weiler


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Psychologie
    regional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).