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11.10.2011 12:02

Deutsche Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppenpsychotherapie gründet sich am 15. Oktober 2011

Kay Gropp Pressestelle
Universität Witten/Herdecke

    Ziel: Bessere Patientenversorgung und psychosoziale Dienstleistungen / Psychische Erkrankungen für die meisten Krankheitstage in Deutschland mit mehr als 22 Milliarden Euro Kosten verantwortlich

    Psychische Erkrankungen nehmen inzwischen den Spitzenplatz bei den Krankschreibungstagen ein. Laut einer Studie der Allianz-Versicherung und des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) verursachen allein die verschiedenen Depressionen jährlich einen Schaden von 22 Milliarden Euro für die deutsche Volkswirtschaft. Gleichzeitig besteht gesundheitspolitisch keine Bereitschaft, die Budgets für psychotherapeutische Leistungen nachhaltig zu erhöhen. Der verstärkte Einsatz von ambulanter Grup-penpsychotherapie könnte zu einer besseren Patientenversorgung beitragen, ohne zu Kostensteigerungen zu führen. Gleichzeitig steigen im Feld der psychosozialen Arbeit die Kosten und stehen die Hilfsorganisa-tionen vor großen Herausforderungen, die Qualität ihrer Hilfen zu halten, wofür sich gruppenanalytische Supervision und Organisationsberatung als nützlich erwiesen hat.

    Vor diesem Hintergrund findet am 15. Oktober 2011 die Gründungstagung der „Deutschen Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppenpsychotherapie“ in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissen-schaften statt. Mitglieder der Sektionen „Analytische Gruppenpsychotherapie“ (AG), „Klinik und Praxis“ (KuP) und „Intendierte Dynamische Gruppenpsychotherapie“ (IDG) im „Deutschen Arbeitskreis für Grup-penpsychotherapie und Gruppendynamik“ (DAGG) werden sich in der neuen Gesellschaft zusammen-schließen.

    Eine facettenreiche und lebendige Gesellschaft soll entstehen, die die bisherigen Separierungen überwin-det und Brücken zwischen dem medizinischen und sozialwissenschaftlichen Denken sowie zwischen klini-scher und psychosozialer Praxis baut. Darüber hinaus gilt es, aktuelle neurowissenschaftliche und entwick-lungspsychologische Forschungsergebnisse theoretisch zu integrieren und ihre Implikationen für die Praxis zu berücksichtigen. So werden Tradition, Innovation und Entwicklung miteinander verbunden.

    Prof. Dr. med. Ulrich Schultz-Venrath ist Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psycho-somatik am evangelischen Krankenhaus Bergisch-Gladbeck, einer kooperierenden Klinik der Universität Witten/Herdecke.

    Gründungstagung 15.10.2011, 9.30-19.00 Uhr.
    Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Leibnizsaal.
    Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin http://www.bbaw.de/service/lageplan_anfahrt

    Kontakt:
    Prof. Dr. med. Ulrich Schultz-Venrath
    Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik – EVK
    Ferrenbergstr. 24
    51465 Bergisch – Gladbach
    Tel.: 02202-122 3100
    Fax: 02202-122 3109
    e-mail: schultzvenrath@freenet.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Kooperationen, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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