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14.10.2011 11:25

Europäische Forschungsförderung für OP-Training der Zukunft

Katharina Ballani M. A. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

    Staatssekretär Dr. Hasenpflug übergibt Zuwendungsbescheid für Nachwuchswissenschaftler der HTWK Leipzig

    Leipzig, Oktober 2011 – Eine Gruppe von zehn jungen Nachwuchswissenschaftlern der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) erhält bis 2014 eine Förderung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). Das Forscherteam entwickelt den Trainings- und Simulationsoperationssaal der Zukunft: In diesem geplanten Operationssaal unterstützen simulierte Szenarien und Modelle die chirurgische Weiterbildung von Fachärzten. Ähnlich ist es in der Luftfahrt, wo Übungen an Flugsimulatoren bereits fester Teil des Ausbildungsprogramms sind.

    Die feierliche Übergabe des Fördermittelbescheides erfolgte am gestrigen 13. Oktober 2011 auf dem „7. Leipziger Forum Gesundheitswirtschaft“ in der Bio City Leipzig. Staatssekretär Dr. Henry Hasenpflug (Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst) übergab den Bescheid an Professor Dr.-Ing. Markus Krabbes, Prorektor für Wissenschaftsentwicklung der HTWK Leipzig, und an Dr. sc. hum. Werner Korb, den wissenschaftlichen Direktor des ISTT (Innovative Surgical Training Technologies) an der HTWK Leipzig.

    Die Forschergruppe unter dem Namen TOPINUS (Test- und Trainingsoperationsräume: Integration von Nutzermodellierung und Systemanalyse) besteht aus Wissenschaftlern verschiedener Fakultäten, die interdisziplinär zusammenarbeiten. Ihre gemeinsame Frage lautet: Wie müssen Trainingsoperationssäle zur medizinischen Aus- und Weiterbildung in Zukunft aussehen? Zum einen entwickeln deshalb Ingenieure und Informatiker Methoden zur Generierung von Szenarien, zur Simulation von Medizingeräten, aber auch Interfaces (Schnittstellen) für die Steuerung und Analyse von Trainingsabläufen. Ebenso untersucht ein Team aus Sozialwissenschaftlern, Pädagogen und Psychologen Fragestellungen im Umfeld der Trainingsszenarios genauer. Ein Ziel ist es auch, die neu entwickelten Trainingsumgebungen für weitere Zwecke einzusetzen, wie in der Medizintechnik und der Industrie.

    Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union, des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Sachsen gefördert.

    Bilder werden Vertretern der Presse auf Anfrage gern zur Verfügung gestellt.

    Ansprechpartner:
    Dr. sc. hum. Werner Korb
    Wissenschaftlicher Direktor
    Innovative Surgical Training Technologies (ISTT)
    HTWK Leipzig
    Tel. 0341/3076-3101
    korb@istt.htwk-leipzig.de


    Weitere Informationen:

    http://www.htwk-leipzig.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Elektrotechnik, Gesellschaft, Medizin
    regional
    Forschungsprojekte, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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