idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
04.11.2011 09:38

Doppelter Erfolg für die Frankfurter Rechtsmedizin

Ricarda Wessinghage Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a. M.

    PD Dr. Dr. Markus Parzeller vom Institut für Rechtsmedizin der Goethe-Universität wurde von der Konrad-Händel-Stiftung und der Deutschen Gesellschaft für Gesetzgebung für herausragende Leistungen in der Rechtsmedizin geehrt.

    Seit Jahren setzt der Direktor und Leiter der Frankfurter Rechtsmedizin, Prof. Jürgen Bratzke, neben den klassischen rechtsmedizinischen Aktivitäten für staatliche Institutionen auf eine forschungs- und lehrintensive Ausrichtung seines Instituts. Neben Ärzten, Pharmazeuten und Biologen forschen im Frankfurter Institut auch Juristen zu medizinrechtlichen und rechtsmedizinischen Fragestellungen.

    Die gezielte Förderung wissenschaftlicher Projekte trägt im Jahr 2012 besondere Früchte. Der Arzt und Jurist PD Dr. Dr. habil. Markus Parzeller, Leiter der Abteilung für Medizinrecht und Unterrichtsbeauftragter des Frankfurter rechtsmedizinischen Instituts, wurde für seine Forschung mit zwei Wissenschaftspreisen ausgezeichnet. Der Forscher ist auf den Gebieten des Medizin- und Sportrechts sowie der Rechtsmedizin tätig.

    Am 26. September erfolgte die Verleihung des Konrad Händel Preises, der von der Konrad-Händel-Stiftung zur Förderung der rechtsmedizinischen Wissenschaft gestiftet wird. In seiner Laudatio im Rahmen des „International Symposium Advances in Legal Medicine“ (ISALM) würdigte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin, Prof. Stefan Pollak, die jahrelangen wissenschaftlichen Leistungen von PD Dr. Dr. Parzeller und die unmittelbare Bedeutung seiner Forschung für die Rechtspflege.

    Zudem prämierte die Deutsche Gesellschaft für Gesetzgebung (DGG) am 26. Oktober den wissenschaftlichen Aufsatz zur Unbestimmtheit von gesetzlichen Vorschriften im Arzneimittelgesetz für den Kampf gegen Doping im Sport von PD Dr. Dr. Parzeller und Prof. Dr. Cornelius Prittwitz vom Fachbereich Rechtswissenschaft der J.W. Goethe-Universität. Der Beitrag erhielt den dritten Preis von rund 50 eingereichten Vorschlägen. Die Preisverleihung fand im Reichstagsgebäude in Berlin im Anschluss an die Einführungsworte durch den Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden der DGG Dr. Günter Krings und die Festrede der Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger statt. In seiner Laudatio hob Thomas Hadamek, Ministerialrat des Bundestages und Vorstandsmitglied der DGG, die treffliche kritische Analyse der derzeitigen Regelungen durch die beiden Frankfurter Juristen Parzeller und Prittwitz hervor und betonte die Bedeutung ihrer Anmerkungen und Lösungsansätze für die Gesetzgebungspraxis.

    Die hohe Auszeichnung für einen Wissenschaftler des Frankfurter Institutes für Rechtsmedizin belegt die Bedeutung dieser Institution, die nicht nur für das Land Hessen, sondern für die gesamte Bundesrepublik Deutschland wegweisende rechtspolitische Akzente gesetzt hat. Eine angemessene und ausreichende finanzielle Ausstattung rechtsmedizinischer Institute wird langfristig eine solche praxisbezogene interdisziplinäre und – wie die Preisverleihungen belegen – erfolgreiche Frankfurter rechtsmedizinische Forschung zum Wohle der Bürger und des Staates sichern.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    überregional
    Personalia
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).