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04.11.2011 10:19

Das unterschätzte Risiko – Bluthochdruck

Stefan Zorn Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Medizinische Hochschule Hannover

    Trotz des Ärztestreiks: MHH-Kardiologen informieren am 8. November über das „Herz unter Druck“

    Die Klinik für Kardiologie und Angiologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) informiert am Dienstag, 8. November 2011, ab 16 Uhr im Hörsaal G der MHH (Gebäude I1) über die Risiken und Therapieoptionen bei Bluthochdruck. Der Veranstaltungstag „Herz unter Druck“ findet statt im Rahmen der Herzwochen 2011, einer Veranstaltungsreihe der Deutschen Herzstiftung e.V. Der Ärztestreik beeinflusst diese Patientenveranstaltung nicht.

    Bluthochdruck ist ein bedeutender Risikofaktor für Herz- und Gefäßerkrankungen, der häufig leider nicht rechtzeitig entdeckt oder unzureichend behandelt wird. Unbehandelt kann Bluthochdruck zu massiven Schäden an den Blutgefäßen und Organen führen. Als Folge sind Herzinfarkte, Schlaganfälle, weitere gefährliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Nierenfunktionsstörungen möglich, die sich mit gezielten Maßnahmen jedoch oft verhindern lassen. Zudem ist es wichtig bei Menschen mit Bluthochdruck wichtige Begleiterkrankungen zu erkennen, wie beispielsweise einen Diabetes mellitus oder Fettstoffwechselstörungen, denn diese potenzieren das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Veranstaltung soll Patienten und Interessierte über die Gefahren von Bluthochdruck informieren sowie etablierte Behandlungsmethoden und innovative Therapieverfahren aufzeigen. Neben der klassischen medikamentösen Therapie des Bluthochdrucks bietet die Klinik für Kardiologie und Angiologie der MHH auch katheterbasierte Therapieverfahren wie die Nierenarterienablation an, ein neues Verfahren welches insbesondere Menschen mit schwerem Bluthochdruck und unzureichender medikamentöser Einstellung zugute kommt.

    Das Programm:
    Die Mitarbeiter und Ärzte der Klinik bieten den Besuchern vor Hörsaal G die Möglichkeit, ihren Blutdruck, Blutzucker und Cholesterinspiegel messen sowie die Halsschlagadern mittels Ultraschall untersuchen zu lassen. Zudem können die Besucher ihre theoretischen und praktischen Kenntnisse in Wiederbelebungsmaßnahmen auffrischen, hierzu werden zwei Kurse angeboten. Ab 18 Uhr informieren Professor Dr. Johann Bauersachs, Direktor der Klinik, und Privatdozent Dr. Tibor Kempf, Oberarzt der Klinik, über die Gefahren und Therapieoptionen bei Bluthochdruck. Die Mitmachaktionen (vor Hörsaal G, Gebäude I1, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover) starten am Dienstag, 8. November 2011, um 16 Uhr, die Reanimationskurse beginnen um 16.15 und 17 Uhr.

    Die Vorträge fangen um 18 Uhr in Hörsaal G an:
    18 Uhr, Privatdozent Dr. Tibor Kempf: Hoher Blutdruck – Welche Gefahren drohen?
    18.30 Uhr, Professor Dr. Johann Bauersachs: Therapieoptionen bei Bluthochdruck.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    regional
    Organisatorisches
    Deutsch


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