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11.11.2011 15:46

Beste Jobaussichten und High-Tech-Medizin – Aktionstag in Bochum stellt MTRA-Beruf vor

Anja Johenning Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Röntgengesellschaft e.V.

    Bochum / Berlin, 10. November 2011 – Die MTA-Schule im Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil lädt am 19. November ein, die spannende Welt der Radiologie und den Ausbildungsberuf Medizinisch-Technische/r Radiologieassistent/in (MTRA) kennenzulernen.

    Kräftig gesurrt haben muss es am Nachmittag des achten Novembers in Würzburg anno 1895, als Wilhelm Conrad Röntgen die nach ihm benannte Strahlung entdeckte. Aus dieser Entdeckung entwickelte sich nicht nur bald eine eigene Fachrichtung, die Radiologie, sondern auch das Berufsbild der Medizinisch-technischen Radiologieassistenten (MTRA). Der Beruf ist spannend, verantwortungsvoll und bietet beste Berufsaussichten, ist aber auch leider wenig bekannt. Der Deutsche Verband Technischer Assistentinnen und Assistenten in der Medizin e.V. (dvta), die Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) und die Vereinigung Medizinisch-Technischer Berufe in der DRG (VMTB) starten daher in diesem November wieder die MTRA-Aktionstage, um für die MTRA-Ausbildung zu werben. Bereits im dritten Jahr in Folge heißt es dann an zehn bundesweiten Standorten „Schau rein, was für Dich drinsteckt“.

    Die MTA-Schule im Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil, Bürkle-de-la-Camp-Platz 1, lädt am Samstag, 19. November von 11 bis 15 Uhr Realschüler und Gymnasiasten ein, die spannende Welt der Radiologie kennenzulernen. MTRA-Ausbildung und -Beruf werden in Vorträgen und Führungen vorgestellt, und natürlich gibt es Gelegenheit, in persönlichen Gesprächen Fragen zu stellen. Den Arbeitsplatz einer/s MTRA können die Besucher bei einem Rundgang durch die Radiologie des Universitätsklinikums direkt vor Ort kennenlernen: Vorgestellt werden z.B. das konventionelle Röntgen und die Angiographie; ein weiteres Highlight werden Demonstrationen an den beeindruckenden Großgeräten der Computertomographie (CT) und der Magnetresonanztomographie (MRT) sein. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Beste Perspektiven
    Medizinisch-technische Radiologieassistenten sind am Arbeitsmarkt gefragt wie nie. Und die Aussichten bleiben in den kommenden Jahren gut. Das Deutsche Krankenhausinstitut prognostiziert sogar einen weiter steigenden Bedarf. „Der derzeitige Fachkräftemangel ist für einen Berufseinsteiger eine ideale Startposition. Wir können uns fast aussuchen, wo wir arbeiten möchten, und haben dadurch bessere Möglichkeiten als andere Berufsanfänger“, berichtet Tobias Terschluse, der vor kurzem mit der MTRA-Ausbildung fertig geworden ist und seit August in der Radiologie des Universitätsklinikums Essen arbeitet. Grund genug, das Berufsbild unter den Schulabgängern bekannter zu machen.

    High-Tech-Medizin für Menschen
    Der Beruf ist vom unmittelbaren Umgang mit dem Patienten und mit der modernsten Medizintechnik geprägt. „MTRA brauchen ähnlich viel Empathie, also Mitgefühl und Verständnis, wie eine Krankenschwester oder ein Arzt auch. Das ist kein Beruf für Leute, die sich hinter einem Gerät verstecken wollen. Sie haben viel Zugang zum Patienten. Hinzu kommt das technische Grundverständnis, das man als MTRA braucht, um die komplexen medizinischen Geräte zu bedienen“, so Prof. Dr. Michael Forsting, Präsident der Deutschen Röntgengesellschaft und Institutsdirektor in Essen.
    Gerade diese Spannung zwischen Mensch und Technik macht für Tobias Terschluse den Beruf so interessant: „Für mich ist es spannend, den Fortschritt auf diesem Gebiet zu sehen: Es gibt immer Weiterentwicklungen in der Bildgebung, immer wieder neue Untersuchungsmethoden. So etwas mitzuerleben und sich diesem Fortschritt zu stellen, immer wieder neue Sachen zu lernen, das ist für mich die Herausforderung und gleichzeitig das Spannende an der Radiologie.“

    Ausbildung in Bochum
    Die Ausbildung zur/m MTRA dauert drei Jahre und findet in Bochum an der staatlich anerkannten Lehranstalt für Medizinisch-technische Assistenten am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil statt. Vorausgesetzt wird ein mittlerer Bildungsabschluss (10. Klasse). Die Bewerbungsunterlagen nimmt die MTA-Schule ganzjährig entgegen. Vorteilhaft sind gute Noten in Mathematik, Physik und Biologie. Die Bewerbungsgespräche finden in der Regel ab Oktober statt, danach erfolgt die Platzvergabe durch die Schule. Ausbildungsbeginn ist jeweils im Oktober.
    In den ersten drei Semestern findet praktischer und theoretischer Unterricht in der Schule statt. Während der praktischen Ausbildung im vierten und fünften Semester können die erworbenen Kenntnisse im Institut für Radiologie und Nuklearmedizin des Klinikums Bergmannsheil und auch anderen medizinischen Einrichtung in Bochum und Umgebung angewendet werden. Weitere Informationen zur Ausbildung finden Interessenten auf der Homepage der Schule unter http://www.bergmannsheil.de/index.php?id=136.

    Mehr Informationen auf http://www.mtawerden.de/aktionstage

    Pressekontakt

    Deutsche Röntgengesellschaft e.V.
    Anja Johenning
    Ernst-Reuter-Platz 10
    10587 Berlin
    Tel. 0 30/91 60 70-17
    E-Mail johenning@drg.de


    Weitere Informationen:

    http://www.mtawerden.de/aktionstage


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler
    Medizin
    regional
    Pressetermine, Schule und Wissenschaft
    Deutsch


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